Tipps und Tricks

Fitte Augen! Diese fünf Übungen sorgen für Entspannung

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 29. Okt. 2020
Die Augengesundheit kann man fördern. © Robert Kneschke
Die Augengesundheit kann man fördern. © Robert Kneschke

Wer stundenlang vor dem Rechner sitzt und auf den Bildschirm schaut, tut seinen Augen wahrlich keinen Gefallen. Damit Sehschwäche, Augenbrennen und Co. keine Chance haben, stellen wir Ihnen fünf effektive Übungen vor, die Ihre Augen entspannen und trainieren. Und das Beste: Die Übungen lassen sich sogar am Schreibtisch durchführen. Also nur Mut! Gönnen Sie Ihren Augen hin und wieder etwas Erholung.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Gähnen ist jetzt mal erlaubt
  2. Einfach in die Ferne schweifen
  3. Klimper, klimper
  4. Augen zu und durch
  5. Jetzt machen Sie garantiert große Augen

1. Gähnen ist jetzt mal erlaubt

Nun gut: Diese Übung sollten Sie nicht durchführen, wenn Sie Kunden in Empfang nehmen und diverse Meetings haben. Sofern Sie aber einen kurzen Moment alleine sind, lohnt es sich, zu gähnen. Die Bewegung dient der Befeuchtung und Reinigung der Augen – ja, Sie lesen richtig. Außerdem entspannt das Gähnen den Körper und steigert darüber hinaus auch noch die Sauerstoffzufuhr.

So klappt's:

Hin und wieder muss man automatisch gähnen oder wird durch eine andere Person zum Gähnen animiert. Denn es stimmt: Gähnen ist ansteckend. Sollten Sie nicht auf natürliche Weise gähnen müssen, dann versuchen Sie, diesen Prozess künstlich einzuleiten. Dies klappt meist, indem man den Mund bis zu drei Mal weit aufreißt und nur so tut, als würde man gähnen. Kurz darauf stellt sich meist ein natürliches Gähnen ein. Dabei füllen sich die Augen reflexartig mit Tränen und die Hornhaut wird befeuchtet.

2. Einfach in die Ferne schweifen

Aufen Ferne 600x450

Wer gesunde Augen haben möchte, sollte hin und wieder in die Ferne blicken – und das am besten schrittweise. Denn so werden die inneren und äußeren Augenmuskeln trainiert und die Flexibilität der Augenlinse gefördert.

So klappt's

Für diese Übung sollten Sie Ihren Blick vom Bildschirm weg in die Ferne richten – gerne bis ans Ende des Büros, im Idealfall raus dem Fenster. Fokussieren Sie mindestens fünf Objekte in unterschiedlicher Entfernung und verweilen Sie jeweils einige Sekunden mit dem Blick. Starten Sie mit einem Objekt in Ihrer Nähe, arbeiten Sie sich immer weiter in die Ferne und kehren Sie schrittweise mit Ihrem Blick zum Ausgangspunkt zurück. Im Idealfall sollte man diese Übung alle 15 bis 20 Minuten wiederholen.

3. Klimper, klimper

Blinzeln 600x450

Auch diese Übung sollten Sie lieber ohne Kollegen und Kunden in Ihrer Umgebung durchführen, denn es geht darum, in kurzer Zeit mindestens zehn bis 20 mal hintereinander zu blinzeln. Auch dies fördert die Produktion von Tränenflüssigkeit und befeuchtet das Auge.

So klappt's

Ihre Aufgabe: zehn bis 20 Mal leicht und sanft mit den Wimpern klimpern. Die Lidbewegungen sollten mühelos erfolgen. Experten vergleichen Sie mit den schnellen Flügelschlägen eines Schmetterlings. Machen Sie nach der ersten Runde eine kurze Pause und wiederholen Sie die Übung rund drei bis vier Mal.

4. Augen zu und durch

Augen zu 600x450

Wenn Sie Ihre Augen einen Moment lang so richtig entspannen und ihnen etwas Gutes tun wollen, dann sollten Sie sie für einen Augenblick komplett abdunkeln. Durch diese Übung kommen Augen, Körper und Geist zur Ruhe. Das entspannt und sorgt für ein wohliges Gefühl.

So klappt's

Halten Sie Ihren Kopf gerade, lassen Sie die Schultern tief. Schließen Sie die Augen. Legen Sie nun Ihre hohlen Handflächen wie kleine Halbkugeln über die Augen, sodass kein Lichtstrahl mehr hineinfällt. Atmen Sie fünf bis zehn Mal tief ein und aus. Lassen Sie die Augen anschließend noch geschlossen. Lösen Sie langsam die Hände. Öffnen Sie nach ein paar Sekunden die Augen und blinzeln Sie vorsichtig, damit sich die Augen wieder an das Licht gewöhnen. Führen Sie diese Übung mehrmals am Tag durch.

5. Jetzt machen Sie garantiert große Augen

Augen aufreißen 600x450

Jetzt dürfen Sie mal richtig große Augen machen. Diese Übung löst gezielt Anspannungen und soll auch dem Augenzucken vorbeugen.

So klappt's

Halten Sie Ihren Kopf gerade, die Arme baumeln entspannt neben dem Körper. Kneifen Sie nun Ihre Augen für einen kurzen Moment zusammen, um sie anschließend weit aufzureißen. Achten Sie darauf, dass Sie es nicht übertreiben: Schmerzen sollten Sie unbedingt vermeiden. VORSICHT: Menschen mit „Grünem Star" sollten die Augenlider nicht zusammenkneifen. Die Übung sollte man rund acht Mal wiederholen und häufiger in den Arbeitsalltag integrieren.

 
Interessanter und insgesamt guter Artikel, aber wie die Netzhaut im Augenhintergrund durch Tränen befeuchtet werden soll (Teil 1) erschließt sich mir nicht;) Aber nehmen Sie es leicht. Nur wer nicht arbeitet, macht keine Fehler.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Guten Morgen Frau Zerbel, herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Ein schöner Fauxpas! :-) Wir haben den Fehler korrigiert. Viele Grüße von EAT SMARTER
 
...und wann soll ich anfangen zu arbeiten?
 
sehr guter praktischer Tipp, mache ich sofort, vielen Dank
Schreiben Sie einen Kommentar