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McDonald's verklagt Schlachthof

Von Jasmin Böttcher
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

In den vergangenen Monaten häuften sich Berichte über Tierquälerei in einigen Fleischereibetrieben, aus denen McDonald's das Fleisch für seine Burger erhält. Die Fast Food-Kette hat nun eine Strafanzeige gegen einige Betriebe gestellt.

McDonald's
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Schockierende Haltungsbedingungen aufgedeckt

Vor Kurzem hat das Magazin STERN TV in einer Reportage über die schockierend Haltung von Rindern berichtet. Der Tierrechtsverein „SOKO Tierschutz“ hat undercover in einem Schlachthof in Baden-Württemberg Filmaufnahmen gemacht. Die Aufnahmen sind grauenhaft. Rinder werden mit Elektrotreibern gequält und lebendig an Haken aufgehängt.

Der betroffene Schlachthof aus Tauberbischofsheim gehört zum Fleischkonzern OSI, der international tätig ist und unter anderem McDonald's beliefert hat, wie utopia.de berichtet.

McDonald's geht gerichtlich gegen den Hof vor

Die Süddeutscher Zeitung hat berichtet, dass der Hof mittlerweile von den Behörden geschlossen worden ist. McDonald's plant, gerichtlich gegen den Hof vorzugehen. Der Fleischkonzern OSI wurde von McDonald's aufgefordert, die Vorwürfe zu überprüfen und alle Untaten ausnahmslos einzustellen.

Leider handelt es sich nicht um einen Einzelfall

Das ARD-Politmagazin „report München“ strahlte im Dezember letzten Jahres schreckliche Aufnahmen aus, die vergleichbar schrecklich waren. Sie zeigen einen Schlachtbetrieb in Düren. Die Tiere dort wurden bei lebendigem Leibe verbrüht, der Boden war voller Blut und Dreck und ihnen wurde vermehrt in den Kopf geschossen. Auch von diesem Schlachthof wurde McDonald's beliefert.

Trotz der Tierschutzverordnungen und Kontrollen für Schlachthöfe, sieht es auch in anderen konventionellen Massentierhaltungen ähnlich erschreckend aus, denn die Kontrolle der zahlreichen Schlachthöfe gestaltet sich als schwierig.

Auch wenn die Strafanzeige von McDonald's ein wichtiges Signal ist, müssen auch wir etwas tun und unsere Gewohnheiten ändern. Wenn weniger Fleisch konsumiert und zu Fleisch in Bio-Qualität gegriffen wird, kann langfristig wirklich etwas gegen die schrecklichen Bedingungen in Massentierhaltungen getan werden. 

(jab)

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