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21. Juli 2017

Studienschau der Woche 29/17

Von EAT SMARTER

In unserer aktuellen Studienschau stellen wir Ihnen interessante Fakten zu den Themen Ernährung, Gesundheit, Abnehmen und Fitness vor. Heute informieren wir Sie unter anderem darüber, dass die Attraktivität des Partners zu Essstörungen führen kann, Menstruationstassen gefährliche Folgen für die Gesundheit haben können und künstliche Süßstoffe die Gewichtszunahme begünstigen.

Menstruationstasse
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Studien zur Ernährung

Der erste Eindruck zählt, daher versuchen wir unseren Körper durch Sport und Ernährung gesund und schlank zu halten. Neben Bilder in den sozialen Medien, haben Forscher der Florida State University jetzt herausgefunden, dass auch die Attraktivität des Partners großen Einfluss auf das Essverhalten und Gewicht hat. Dieses Verhalten ist vermehrt bei Frauen zu beobachten.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass weniger attraktive Frauen motivierter waren, auf ihre Ernährung zu achten, wenn sie einen attraktiven Partner hatten. Der Versuch möglichst schlank zu werden, kann jedoch auch das Risiko einer ernsthaften Essstörung oder anderer gesundheitlicher Probleme erhöhen. Wenn die Frauen attraktiver als ihre Ehemänner waren, konnte man die Motivation zu einer Diät nicht erkennen. Bei den Männern war die Motivation einer Diät generell niedrig, unabhängig von der Attraktivität ihrer Frau oder ihrer eigenen. Die Studie bestätigt damit, dass sich soziale Faktoren auf das Essverhalten von Frauen auswirken.

Die Studie erweitert bereits bestehende Forschungen, welche herausfanden, dass Ehen erfolgreicher ablaufen, wenn die Frauen attraktiver als ihre Männer sind. Die Untersuchungen zeigten, dass Frauen zum Übertreiben neigen, wodurch sie unangemessene Diäten vollzogen. Um dem vorzubeugen, sollten die Partner ihre Frau daran erinnern, dass sie wunderschön sind und zwar unabhängig von Gewicht oder Körperform.

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Studien zur Gesundheit

Immer mehr Frauen verwenden Menstruationstassen oder –kappen als Alternative zu Tampons. Die Tassen bestehen aus medizinischem Silikon und sollen, im Gegensatz zu Tampons, bis zu zehn Stunden am Stück verwendet werden können. Darüber hinaus sollen die Tassen auch umweltfreundlicher sein, weil weniger Müll produziert wird.

Laut einer neuen Studie des nationalen Referenzzentrums für Staphylokokken in Lyon (HCL) sind die Tassen allerdings nicht so harmlos wie gedacht und können sogar gesundheitsschädlich sein. Das toxische Schocksyndrom (TSS), welches durch ein Bakteriengift ausgelöst und den Organismus mit Giftstoffen überflutet, galt vor allem als Auslöser bei Tampons. Durch die Verwendung von Kunststoff kann TSS leichter ausgelöst werden und genau da liegt das Problem. Immer mehr Hersteller wollen vom Marktpotenzial profitieren und bieten billige Produkte aus billigem Kunststoff an. Beim Kauf sollten daher die Faktoren von Qualität, Material und der richtigen Handhabung als gleichermaßen wichtig bewertet werden, damit negative Auswirkungen auf die eigene Gesundheit umgangen werden können.

In der Studie stellten die Wissenschaftler außerdem hervor, dass sich das Bakteriengift auch durch die Luftzufuhr beeinflussen lässt. Auf Grund des größeren Durchmessers der Menstruationskappen, raten die Experten, die Tassen nicht länger als sechs Stunden am Stück zu benutzen und sie über Nacht herauszunehmen, um die Luftzufuhr zu gewähren und das Risiko, an TSS zu erkranken, deutlich zu minimieren. Denn auch wenn das Syndrom nur selten auftritt, sollten Verbraucher aufpassen und TSS als eine ernstzunehmende Erkrankung ansehen.

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Studien zum Abnehmen

Um sich gesünder zu ernähren und etwas an Gewicht zu verlieren, fangen viele Menschen an, auf Zucker zu verzichten und steigen als Alternative auf künstliche Süßstoffe um. Forscher der University of Manitoba in Kanada, fanden jetzt heraus, dass künstliche Süßstoffe mit einer Gewichtszunahme in Verbindung stehen.

Bisher waren die Vor- und Nachteile von der Süßstoff-Einnahme widersprüchlich und viele wissenschaftliche Arbeiten behaupteten bisher, dass kalorienarme Süßstoffe Menschen helfen können, ihre Kalorienzufuhr zu reduzieren und so ihr Gewicht besser zu regulieren. Die kanadische Studie konnte jedoch nun bestätigen, dass die schlankmachende Auswirkung von Süßstoff übertrieben ist. Vielmehr fanden die Forscher heraus, dass ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und hohem Blutdruck besteht. Auch Probleme mit dem Stoffwechsel, den Darmbakterien und dem Appetit waren zu beobachten.

Aufgrund der aktuellen Epidemie von Fettleibigkeit und damit verbundenen Krankheiten, sehen die Experten weitere Forschungen als nötig an. Bis die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen vollständig erforscht werden, sollte Vorsicht bei der Einnahme von Süßstoffen herrschen.

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Studien zur Fitness

Durch den steigenden Gebrauch von Fitness- und Schrittzähler-Apps für Smartphones konnten Forscher der Stanford University auf große Datensätze zurückgreifen und die Bewegungsfreude von Menschen weltweit untersuchen. Im Schnitt gehen die Menschen täglich 4.961 Schritte, doch es waren gravierende Länderunterschiede festzustellen. China stellte sich mit 6.000 Schritten am Tag als bewegungsfreundlichstes Land heraus. In Hongkong liegt der Durchschnitt, mit 6.880 Schritten pro Tag, sogar noch höher.

EU-Länder und zentralasiatische Republiken belegen die mittleren Plätze. So sind zum Beispiel auch die Menschen in Russland, Weißrussland, Schweden und Spanien viel zu Fuß unterwegs. Die Werte liegen dort zwischen 5.700 und 5.900 Schritte am Tag. Die Deutschen liegen mit 5.300 Schritten am Tag leider etwas dahinter, befinden sich dennoch ebenfalls im Mittelfeld. Auffallend schlecht schnitten die südeuropäischen Länder ab. Sie liegen mit den nord- und südamerikanischen Ländern und einer durchschnittlichen Schrittanzahl von 4.700 Schritten am Tag hinten. Zu den „faulsten“ Ländern, mit einer Schrittzahl von unter 3.700 Schritten am Tag, gehören Indonesien, Pakistan, Libyen und Saudi-Arabien.

In der Studie wurde nicht zwischen Männern und Frauen unterschieden, auch wenn den Forschern bewusst war, dass zwischen den Ländern auch große Kulturunterschiede bestehen und sich zum Beispiel Frauen in muslimischen Ländern viel weniger bewegen als in anderen Ländern.

Zur Studie ►

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