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Veggie-Blog
04. Mai 2017

Gemüse und Obst selbst anbauen – das geht auch auf dem kleinsten Balkon

Wenn ich im Sommer nach der Arbeit nach Hause komme, führt der erste Weg auf den Balkon: Vielleicht ist ja schon wieder eine Erdbeere reif, die ich naschen könnte? Und was machen die Cherrytomaten? Dem eigenen Gemüse beim Wachsen zuzusehen und zu ernten, entspannt ungemein – auch wenn man, wie ich, keinen eigenen Garten hat.

Gemüse und Kräuter, erntefrisch vom eigenen Balkon! Gemüse und Kräuter, erntefrisch vom eigenen Balkon!

Brr... Der Mai beginnt wirklich nicht so, wie wir ihn uns wünschen. Mit einer bunten Balkonbepflanzung ist das Wetter aber nicht mehr ganz so schlimm! Sobald keine Gefahr von Frost mehr besteht, streife ich am Wochenende über den Markt und kaufe Pflanzen von Gärtnereien aus der Hamburger Umgebung: Erdbeeren, Pflücksalat, Erbsen. Mit einem Sack guter Blumenerde geht es dann ans Pflanzen.

Erdbeerpflanzen setze ich am liebsten in eine Hängeampel und kombiniere sie mit buschigen, üppig blühenden Pflanzen wie Minipetunien. So werden die roten Früchte besonders schön in Szene gesetzt. Als sehr robust haben sich Walderdbeeren (Fragaria Vesca) erwiesen – sie tragen bis in den Oktober hinein kleine, aromatische Früchte und überstehen sogar den Winter draußen im Balkonkasten. 

Für Garten-Anfänger eignet sich Pflücksalat hervorragend, zum Beispiel Lollo Bionda oder Eichblattsalat. Lösen Sie die Pflanzen aus ihren Töpfen, setzen Sie sie mit etwas Abstand zueinander in den Balkonkasten. Mit Blumenerde auffüllen, gut andrücken, ordentlich gießen – fertig ist Ihr persönliches Salatbeet, an dem Sie sich den ganzen Sommer bedienen können. 

Als exotischen Farbklecks stelle ich auf meinen Balkontisch eine Chili-Pflanze. Selbst auf meinem nach Osten zeigenden Balkon, der bis zum späten Mittag Sonne hat, gedeiht die Pflanze hervorragend: 25 kleine Chilischoten konnte ich im letzten Herbst ernten und freue mich jedes Mal, wenn ich eine meiner eigenen Schoten zum Kochen aus dem Tiefkühlfach hole.

Auf einem Nordost-Balkon, wie ich ihn habe, sind Sonnenanbeter wie Mini-Auberginen und Paprika leider nicht gut aufgehoben. Wer jedoch einen geschützten und sonnigen Balkon hat, kann sich auch an diesen Pflanzen probieren.

Basics für Balkon-Pflanzen 

Balkonkästen

Im Baumarkt finden Sie Kästen aus Kunststoff, Metall und Terrakotta. Kunststoff ist leicht und unverwüstlich, doch die Optik der Kästen ist Geschmackssache. Terrakotta sieht natürlich aus, doch durch die offene, poröse Oberfläche müssen Sie viel gießen. Metallkästen schließlich sehen schick aus, aber werden bei Sonneneinstrahlung sehr heiß, was empfindlicheren Pflanzen nicht gefällt. Für welches Material Sie sich auch entscheiden, wichtig ist, dass die Kästen im Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht.

Erde und Ton

Bevor Sie Balkonkästen und -kübel bepflanzen, streuen Sie am besten eine dünne Lage Blähton hinein. So vermeiden Sie Staunässe an den Wurzeln der Pflanzen. 

Dünger

Alle zwei Wochen möchten Ihre Pflanzen ein paar Mineralstoffe bekommen. Im Baumarkt oder Blumenladen finden Sie speziellen Obst- und Gemüsedünger. 

Gießen

Wässern Sie Ihre Pflanzen am besten morgens oder abends und nicht in der prallen Mittagssonne – und versuchen Sie, möglichst nah an der Blumenerde zu gießen. Einige Pflanzen wie Tomate mögen direkten Kontakt mit Wasser überhaupt nicht. 

Mehr Gärtnertipps finden Sie im Blog "Grüne Beete" meiner Kollegin Annemarie.

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