Kulinarische Reise

Entdecken Sie Teneriffa

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 07. Apr. 2021

Mit 300 Sonnentagen und ganzjährigen milden Temperaturen lockt Teneriffa gerade im Winter viele Besucher an. Im Februar lohnt sich eine Reise zur beliebtesten Kanarischen Insel besonders: Es ist Karnevalszeit!

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Inhaltsverzeichnis

  1. Kulinarische Reise nach Teneriffa
  2. Teneriffa in Bildern
  3. Die besten Adressen
  4. Nützliche Tipps
  5. Spanische Rezepte

Kulinarische Reise nach Teneriffa

Abwechslungsreiche Landschaft

Klar, auf Teneriffa kann man auch einfach nur in der Sonne liegen, faulenzen und grinsend an die Kollegen denken, die jetzt zu Hause im grauen deutschen Winter fröstelnd den Mantelkragen hochklappen. Doch wer auf der Insel des ewigen Frühlings nur am Pool rumhängt, verpasst das Beste: Canyons, Traumstrände, Regenwälder, wilde Klippen, majestätische Wale und gleißenden Schnee an den Hängen des Teide, dem höchsten Berg Spaniens. Schon Alexander von Humboldt, dem großen Entdecker und Gelehrten, entfuhr es beim Betreten der Atlantikinsel: „So etwas Schönes habe ich selten gesehen.“

Für alle, denen das zu gediegen und nach Wandern und Kultur klingt: Zwischen Januar und März geht es auf der Insel richtig ab: Karneval! Und zwar der beste zwischen Köln und Rio. In Noria, dem Ausgehviertel der Hauptstadt, ist dann die Hölle los. 100 000 Feierwütige sind rund um die Uhr auf der Straße, schrille Clowns verhöhnen Politiker, knapp bekleidete Tänzerinnen heizen zu Samba-Rhythmen ein und von den Umzugswagen fliegen Kamelle und Kondome in die Menge. Der Aschermittwoch heißt hier „Entierro de la sardina“, Beerdigung der Sardine, wird gerne auf den Samstag verschoben und mit dem Verbrennen eines gigantischen Pappmachee-Fisches kräftig gefeiert. Wenn am späten Sonntag irgendwann Ruhe in Santa Cruz einkehrt, zieht die Karnevals-Karawane weiter – über den Rest der Insel. Auch wer mit der „Fünften Jahreszeit“ nur wenig anfangen kann, kommt auf Teneriffa auf seine Kosten: Die Insel bietet buchstäblich etwas für jeden Geschmack. Dank des seit Jahrzehnten boomenden Tourismus finden sich hier fast alle Gastro-Trends der Welt – von Sushi über Steak bis Sachertorte. Ob das als Fortschritt durchgeht, darf bezweifelt werden.

Fisch- und Kartoffelspezialitäten

Um Haxen, Wiener Schnitzel und ähnlichen „Klassiker“ der Teutonen-Küche macht man besser einen Bogen. Das fällt angesichts der Vielfalt der kanarischen Küche auch nicht schwer. Sowohl im meist trockenen Süden, als auch im grünen Norden genießen Einheimische und Besucher Heimatkost im besten Sinne. Neben den klassischen „Papas arrugudas“, Kartoffeln in Salzkruste, die traditionell mit roter Paprika- und grüner Kräutersoße serviert werden, bestimmen Fisch- und Fleischgerichte die Küche der Inseln vor Afrikas Küste. Fangfrisch aus den nahen Gewässern vor Mauretanien kommen besonders häufig Seehecht, Zahnbrasse und Bonito-Thunfisch auf den Teller. Ungewohnt sind „Lapas“, Napfschnecken, die in der Brandung von Felsen geerntet werden und wie Muscheln aussehen. Mit Zitrone beträufelt, schmecken sie köstlich. Besonders empfehlenswert ist „La vieja“, eine butterzarte Köstlichkeit, die auf Deutsch Papageienfisch heißt. Zubereitet und serviert wird Fisch hier, wie auf den meisten Inseln, ohne viel Schnickschnack, der vom frischen Eigengeschmack ablenken könnte: etwas Öl, etwas Zitrone, ein paar Kräuter – fertig. Und so schmeckt es auch am besten. Vor allem unter freiem Himmel, wenn der milde Wind salzige Atlantikbrise herüberweht und auf dem Tisch ein Glas mit kühlem Wein steht. Die Insel hat eine jahrhundertealte Winzertradition, schon Shakespeare ließ sich vom englischen Hof regelmäßig Fässer mit Kanarenwein liefern – und verewigte den „Canary“ in „King Henry IV“. Kaum sonst wo wachsen auf so begrenztem Raum ähnlich viele Rebsorten.

Vollmundige Weine

Den besten Überblick über die Produkte aus Teneriffas 17 Bodegas in fünf Weinregionen bekommt man in der Casa del Vino, einem Gutshof aus dem 16. Jahrhundert in El Sauzal. In urig-rustikalem Ambiente kann man hier, umrahmt von hunderten Flaschen und riesigen alten Fässern, alle guten Inselweine kosten und kaufen. Wer sich hier wohlfühlt, der wird auch die „Guachinches“ mögen, die für Kanaren typischen kleinen Lokale, die meist in einer Laube oder Garage untergebracht sind. Einfach in die Berge fahren und in den Dörfern auf handgemalte Schilder mit „Guachinches“ oder „Se vende vino“ achten. Manche der Schenken sind pittoresk-gemütlich, bei anderen blieben die Wände unverputzt und Blocksteine und alte Bohlen dienen als Stuhlwerk. Doch entscheidend ist nicht nur das Ambiente, sondern auch was auf den Tisch kommt. Hier essen die Einheimischen, hier gibt es Wein aus eigener Ernte, Tapas und echte Familienküche. Zum Beispiel den Kanaren-Klassiker „Conejo en salmorejo“ – Kaninchenbraten, der über Nacht in Wein und Gewürzmischung eingelegt, am nächsten Tag zart geschmort wird. Probierenswert sind auch die vielen Tintenfisch-Variationen, die auf den Kanaren aus gutem Grund so beliebt sind: Pulpo, Chocos oder die knusprigen Chipirones. Feste Öffnungszeiten haben die „Guachinches“ übrigens nicht. Um zu verhindern, dass sie den regulären Restaurants dauerhaft Konkurrenz machen, dürfen sie nicht ganzjährig geöffnet haben, sondern nur, bis der Wein aus der jeweiligen Ernte ausgeschenkt ist. Auf den Schildern steht deshalb nicht selten der klein geschriebene Zusatz: „Von Dezember bis der Wein alle ist ...“

Bruntje Thielke, Lea Lüdemann

Teneriffa in Bildern

So schön ist Teneriffa

Die kanarische Insel hat landschaftlich einiges zu bieten. Die folgenden Bilder geben nur einen kleinen Einblick. Aber am besten überzeugen Sie sich vor Ort.

Spaniens höchster Berg, der Pico del Teide

Zahlreiche Strände laden zum verweilen ein

Die Stadt Candelaria mit ihren bekannten Basilika im Osten von Teneriffa

Sehr schön: Der Blick auf Garachico

Der Strand von Bollullo mit dem typischen schwarzen Vulkansand

Lichterspektakel: Die Küste Teneriffas bei Nacht 

Ins Blaue: Der Blick von Punta del Teno 

Farbenprächtige Häuser in Praya de las Americas

Vielseitige LAndschaft: Auch Wasserfälle gibt es auf Teneriffa

Der Strand von Boullullo nahe Puerto de la Cruz

Die besten Adressen


Die besten Adressen auf Teneriffa

Wir waren für Sie auf der Insel unterwegs und haben uns auf die Suche nach den besten Adressen gemacht. Schließlich soll im Urlaub alles zur vollsten Zufriedenheit sein. Hier kommen unsere Highlights:

1. Wandern im Tenogebirge
Vom westlichsten Punkt des Teno- Gebirges, dem Punta de Teno, hat man eine wunderbare Aussicht auf die Nachbarinsel La Gomera.

 

2. Pico del Teide
Mit 3718 Metern ist der Pico del Teide Spaniens höchster Berg, zu dessen Gipfel eine Seilbahn führt. Den Vulkan umgibt ein knapp 19 000 Hektar großer Nationalpark.

 

 

 

3. La Ranilla
Im Restaurantvierel von Puerto de la Cruz gibt es erstklassige Fischspezialitäten und kanarische Gerichte.

 

 

 

4. Bodegas Monje
Die Weinkellerei bietet Gästen exklusiven kanarischen Wein und kleine kulinarische Gaumenfreuden.

 

 

 

 

5. Santa Cruz de Tenerife
Auf der Rambla de Santa Cruz reihen sich Cafés und Shops aneinander. Im Parque Municipal Sanabria geht es ruhiger zu.

 

 

 

6. La laguna
In der ehemaligen Hauptstadt und einzigen Universitätsstadt Teneriffas sind Paläste und Sakralbauten wie die Kathedrale zu bewundern.

 

 

 

7. Casa de los balcones
30 Kilometer südwestlich von Santa Cruz de Tenerife liegt La Orotava. In der Altstadt befindet sich das Casa de los Balcones – ein architektonisches Meisterwerk des 17. Jahrhunderts.

 

 

 

8. La Bananera
Im Süden Teneriffas lockt die Bananenplantage viele Besucher an. Auch Aloe Vera, weitere kanarische Obstsorten und exotische Pflanzen werden hier angebaut.

 

 

 

9. Aqualand
18 Wasserrutschen, Superslalom auf sechs Bahnen, Kamikaze, zwei große Pools und Delphinarium: Für Kinder ist der Wasserfreizeitpark Aqualand an der Costa Adeje das Paradies!

 

 

10. Restaurant m.b
Das einzige mit Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant der Kanaren, das Restaurant M.B, bietet traditionelle Küche mit ausgewählten regionalen Zutaten. Geführt wird es vom Sternekoch Martin Berasategui.

Nützliche Tipps

Günstige Flüge nach Teneriffa

Teneriffa verfügt über zwei Flughäfen, einen im Norden sowie einen weiteren auf der südlichen Inselhälfte. Am günstigsten gelangen Sie mit Air-berlin, Condor, Easyjet oder TUIfly auf die Insel, aber auch der spanische Linienflieger Iberia steuert Teneriffa täglich an. Fünf Flugstunden von Hamburg entfernt liegen die niedrigsten Flugpreise bei etwa 300 Euro. Zwischen März und Mai herrscht auf der Insel Nebensaison – dann reisen Sie besonders günstig!
Airberlin steuert sowohl Nord- als auch Südteneriffa mehrmals täglich an – zum Beispiel von Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Dresden und Dortmund aus.

Hoteltipp

Mit hellem Sandstrand, Spa-Bereich, sieben Swimmingpools sowie 13 Restaurants und Bars ist das Abama Golf & Spa Resort im Südwesten Teneriffas ein besonders exklusives Urlaubsdomizil, das zum Träumen und Entspannen einlädt. 13 km von Guia de Isora entfernt mit Blick auf den Atlantik und die nahegelegenen Inseln La Gomera und La Palma überzeugt die Anlage mit Golf- und Tennis-plätzen auch Sportler. Der hoteleigene Hochzeitsservice ermöglicht Verliebten, ihre Traumhochzeit am Strand zu feiern. www.abamahotelresort.com

Spanische Rezepte

Leichte Küche

Die Spanische Küche ist lecker und leicht, Wer will schon bei heißen Temperaturen schwer essen? Wir stellen Ihnen beliebte spanische Rezepte vor.

Kalte Gemüse-Cremesuppe mit Gurke, Sellerie, Paprika und Chili. Diese Suppe ist die perfekte Erfrischung in der Mittagshitze. Hier gehts zum Rezept.

 

 

 

Katalanisches Röstbrot. Egal ob als Snack oder Hauptspeise, dieses Rezept überzeugt!

 

 

 

 

 

Paella mit Hähnchen und Erbsen: Das Reisgericht ist wohl das bekannteste spanische Gerichte, welches jeder Urlauber einmal probiert haben sollte.

 

 

 

Nudel-Gemüse-Salat mit gebratenen Rotbarbenfilets. Die Spanier essen gern Fisch. Da können wir uns ruhig Inspirationen holen und auch einmal Nudeln zu Fisch kombinieren.

 

 

 

Geschmorter Reis mit Hähnchen auf spanische Art. Hähnchen, Paprika, Reis ... eine Kombi, die schmeckt.

Viele weitere spanische Rezepte finden Sie in unserer Galerie. 

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