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19. April 2016

Clevere Ideen zur Resteverwertung

Von Jessica Bolewski

Knackige Radieschen knabbere ich super gerne! Als gesunder Snack für zwischendurch ist das pinkfarbene Gemüse unschlagbar. Doch was macht man mit dem abgetrennten Radieschengrün? In keinem Fall in den Müll werfen! In diesem Blog-Eintrag zeige ich Ihnen clevere Ideen zur Resteverwertung.

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Radieschen-Kartoffelsuppe

Kohlrabi- & Radieschengrün

Das Blattgrün des Kohlrabi wird häufig schon im Supermarkt von der Knolle abgetrennt und in die Tonne geworfen – dem Grün der Radieschen geht es dann in der heimischen Küche an den Kragen. Dabei tun sie dem Körper Gutes: Das Blattgrün ist nämlich reich an Vitamin C und Chlorophyll. Letzteres hilft beim Sauerstofftransport im Blut, trägt zur Blutreinigung bei und unterstützt die Bildung neuer Blutzellen.

Damit das zarte Kohlrabi- oder Radieschengrün bis zur Verarbeitung schön frisch bleibt, sollte es am besten gleich nach dem Kauf von der Knolle getrennt und in einer gut schließenden Plastikbox im Kühlschrank aufbewahrt werden. Neben Kräuterbutter und -quark lässt sich aus dem Blattgrün auch eine leckere Suppe mit einem tollen Aroma zaubern wie beispielsweise die cremige Radieschen-Kartoffel-Suppe.

Zum Rezept

Obst- & Gemüsereste

Eine halbe Banane da, ein Stück Gurke hier: Fruchtiges Obst und knackiges Gemüse werden gerne zwischendurch geknabbert oder zu leckeren Mahlzeiten verarbeitet. Doch die angebrochenen Stücke müssen keinesfalls weggeworfen werden – ebensowenig schrumpelige Äpfel, Bananen mit braunen Stellen oder das Blattgrün von Karotten, Kohlrabi sowie Salatblätter oder Kräuter!

Wer das übrig gebliebene Obst und Gemüse nicht in seiner Rohform essen möchte, kann es zu leckeren Smoothies mixen. Eine der zwei von der DGE empfohlenen Portionen Obst kann nämlich gerne als Drink zu sich genommen werden. Gemüsereste schmecken auch in einer ofenfrischen Quiche wunderbar oder können roh oder gedünstet – zusammen mit einem leckeren Dressing – als Salat mit zur Arbeit genommen werden.

Altbackene Brötchen

Paniermehl selber machen

Das Brot oder die Brötchen wurden im Schrank vergessen und nun sind sie hart? Kein Problem, denn auch Altbackenes (wenn es noch nicht schimmelig ist) kann durchaus noch seinen Nutzen haben. So lässt sich zum Beispiel ganz einfach Paniermehl selber machen – für leckere Schnitzel & Co.

Hierfür werden die altbackenen Brötchen mit einer feinen Reibe gerieben und danach in einem luftdichten Behälter verschlossen gelagert. Altes Brot kann in beliebig große Semmelbrösel zerteilt auf einem großen Teller ausgelegt werden, damit es vollständig austrocknet und zu dem fertigen Paniermehl gegeben werden.

Wer es noch knuspriger mag, kann aus altbackenem Brot Croûtons selber machen und sie in warme Suppen oder Salate geben. Das Brot hierfür in mundgerechte Stücke schneiden, auf einem Backblech verteilen und für ein paar Stunden im Ofen trocknen – am besten nutzt man hierfür die Resthitze nach der Benutzung des Ofens. Das Beträufeln der Croûtons mit Chili- oder Olivenöl vor dem Trocknen verleiht ihnen ein besonderes Aroma.

Kohlstrunk

Nachdem die kleinen Röschen von Blumenkohl oder Brokkoli abgetrennt sind, wandert der Strunk meist in den Müll. Doch wird dieser geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten, kann auch dieser Teil des Gemüses super verarbeitet werden. Gemüsepfannen eignen sich hierfür prima, ebenso Suppen, die sowieso püriert werden sollen.

Der Strunk von Blumenkohl oder Brokkoli schmeckt auch selbst total lecker als Püree. Optisch macht diese Variante ebenso ordentlich was her und sorgt für Abwechslung auf dem Teller. Die besten Varianten zum Klassiker Kartoffelpüree gibt es hier:

Zu den Alternativen

Kokosmilch & Kräuterbund

Kokosmilch-Eiswürfel in Kaffee

In meinem Tiefkühlfach kann man nicht nur herkömmliche Eiswürfel finden: Es gibt auch welche aus Kokosmilch! Immer dann, wenn ich ein leckeres Curry zubereitet und die Dose Kokosmilch nicht verbraucht habe, fülle ich die übrige Flüssigkeit in Eiswürfelbehälter und friere sie ein. Die fertigen Kokosmilch-Eiswürfel schmecken besonders gut in Eiskaffees oder Smoothies und lassen sich für Currys super portionieren.

Diesen Tipp kennen aufmerksame Leser des Green Living-Blogs bereits: Auch Kräuterreste können ganz einfach eingefroren werden, wenn man sie nicht gleich verbrauchen will. Die gehackten Küchenkräuter zusammen mit etwas Wasser in einen Eiswürfelbehälter füllen und in den Tiefkühler geben. Praktisch portioniert können sie dann in jedes Gericht gegeben werden – während des Garens tauen die Kräuterwürfel auf.

Weitere Rezeptideen zur Resteverwertung gibt es hier:

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