Basmatireis

Von Marieke Dammann
Aktualisiert am 05. Sep. 2023

Zart duftend und unverkennbar im Geschmack! Am Fuße des Himalaya-Gebirges angebaut ist der Basmatireis etwas ganz Besonderes. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über diese Reissorte.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Basmatireis
  2. Das sollten Sie über Basmatireis wissen
  3. Wie gesund ist eigentlich Basmatireis?
  4. Einkaufs- und Küchentipps für Basmatireis:
  5. Rezepte mit Basmatireis

Infografik zu Basmatireis

Basmatireis...

  • ...verträgt jeder gut:
    Basmatireis ist leicht verdaulich und bekommt darum sogar Magen-empfindlichen und kleinen Kindern in aller Regel hervorragend.
  • ...hilft beim Detoxing:
    Basmatireis hat, wie andere Reissorten auch, eine besondere Eigenschaft: Seine Körner binden nach dem Essen Giftstoffe aller Art an sich, sodass der Körper sie schneller abtransportieren kann.
  • ...ist schnell zubereitet:
    Basmatireis ist perfekt auch für ungeduldige Köche geeignet – mit nur 10 bis 12 Minuten Kochzeit ist er besonders schnell zubereitet und passt aufgrund seines einzigartigen Dufts und seiner lockeren Körnung hervorragend zu unterschiedlichsten Gerichten.
  • ...hat ein einzigartiges Aroma:
    Basmatireis ist vor allem wegen seines unverwechselbaren Dufts beliebt. Der angenehm riechende Reis entwickelt beim Kochen einen blumigen Duft und schmeckt wunderbar aromatisch.
  • ...enthält kein Gluten:
    Großer Pluspunkt für alle, die an einer Gluten-unverträglichkeit leiden: Sie können Basmatireis ohne Reue genießen, denn er enthält kein Gluten (Klebereiweiß). Übrigens vertragen auch alle, die sonst auf verschiedene Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe leicht allergisch reagieren, Basmatireis meistens wunderbar.
  • ...kann gut gelagert werden:
    Richtig gelagert hält sich Basmatireis mindestens zwei bis drei Jahre. Dies liegt daran, dass beim Schleifen und Polieren der fetthaltige Keimling entfernt wurde.

Das sollten Sie über Basmatireis wissen

Basmatireis ist eine der edelsten Reissorten der Welt. Der angenehm riechende Reis entwickelt beim Kochen einen blumigen Duft und schmeckt wunderbar aromatisch. Übersetzt bedeutet Basmati "der Duftende" – aufgrund des zart-nussigen Duftes, der beim Garen verströmt wird. 

Die Basmati-Reiskörner zeichnen sich durch eine zart-weiß schimmernde Oberfläche aus. Als Weißreis durchlaufen die Reiskörner drei bis vier Schleifgänge, bei denen die Silberhaut sowie der fetthaltige Keimling entfernt werden. Basmatireis ist ein Langkornreis, der locker und körnig kocht.

Wie gesund ist eigentlich Basmatireis?

Basmatireis enthält neben Eiweiß vor allem Kohlenhydrate, was diese Reissorte besonders gut verdaulich macht. Durch das Polieren und Schälen des Reises geht ein Großteil der Vitamine und Mineralstoffe verloren, weshalb der Gehalt an diesen Nährstoffen in dem kleinen Reiskorn eher überschaubar ist. 

Basmatireis bietet wie auch andere Reissorten ein besonders günstiges Verhältnis von Natrium zu Kalium. Durch den geringen Natriumgehalt im polierten Reis wird weniger Wasser im Körper gespeichert. Das im Basmatireis enthaltene Kalium sorgt hingegen dafür, dass Wasser sowie andere Stoffwechselprodukte über die Nieren aus dem Körper geschwemmt werden. Daher ist Basmatireis gut geeignet für das Detoxing, da die Körner auch Giftstoffe nach dem Essen binden, welche dann vom Körper leichter abtransportiert werden können.

Nährwerte von Basmatireis pro 100 g (ungegart | im Durchschnitt)  
Kalorien 357 kcal
Eiweiß 9 g
Fett 1,1 g
Kohlenhydrate 75 g
Ballaststoffe 2,2 g 

Einkaufs- und Küchentipps für Basmatireis:

Einkauf: Basmatireis kann problemlos auf Vorrat gekauft werden, so dass Sie den duftenden Reis stets zur Hand haben. Richtig gelagert hält sich der Reis zwei bis drei Jahre und somit weitaus länger als Naturreis. Diese Haltbarkeit ergibt sich daraus, dass beim Polieren und Schleifen der Keimling entfernt wird, welcher Fett enthält und unter Umständen ranzig werden kann.

Zubereitung: Die Möglichkeiten, Rezepte mit Basmatireis zuzubereiten, sind vielseitig – Basmatireis eignet sich nicht nur für asiatische Speisen, sondern ist aufgrund seines einzigartigen Dufts und seiner lockeren Körnung als Allrounder für unterschiedlichste Gerichte beliebt. 

Für vier Reisportionen bringen Sie einen Liter Wasser in einem Topf mit etwa einem Teelöffel Salz zum Kochen. Geben Sie nun 250 Gramm Basmatireis in den Topf und rühren Sie diesen einmal um. Nun lassen Sie den Reis im geschlossenen Topf bei kleinster Hitze für 10 bis 12 Minuten sanft kochen.

Gießen Sie den Reis über einem Sieb ab und lassen Sie ihn gut abtropfen. Geben Sie nun den Reis wieder zurück in den Topf und lassen ihn für circa drei Minuten auf der noch warmen Kochplatte ziehen. Kurz umrühren und auflockern und schon können Sie den Reis zu den unterschiedlichsten Gerichten servieren.

Rezepte mit Basmatireis

Bei uns finden Sie tolle Basmatireis-Rezepte in einem Top-30-Kochbuch! Haben Sie beispielsweise Lust auf eine indische Reis-Gemüse-Pfanne? Hier werden Sie fündig!

 
Hallo, ich möchte gern wissen, warum es von Basmati-Reis nicht auch eine Parboiled-Variante gibt. Das wäre doch toll, wenn es diesen wunderbar schmeckenden Reis auch mit "geretteten" Mineralstoffen gäbe. Antwort wäre nett an mercator2005@gmx.net. Vielen Dank! MfG, Frank Sendner, Bremen
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Lieber Frank Sendner, Parboiled Basmati Reis gibt es. Liebe Grüße von EAT SMARTER
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