Diese 8 Tricks helfen gegen kalte Füße

Von Lina Nagel
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Frau streckt ihre nackten Füße aus dem Bett

Nie wieder Eisfüße! EAT SMARTER verrät Ihnen, wie Sie Ihre Füße auf Wohlfühltemperatur bringen und wann kalte Füße ein Anzeichen für Krankheiten sein können.

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Ob beim sonntäglichen Spaziergang, beim Warten an der Bushaltestelle, im Büro oder im Bett: Kalte Füße sind im Winter besonders für Frauen ein häufiger Begleiter.

Top Tipps gegen kalte Füße 

Wie können wir verhindern, dass unsere Füße zu kleinen Eisklumpen werden, und wie bekommen wir sie wieder warm? EAT SMARTER hat die besten Tipps gegen kalte Füße zusammengetragen.

1) Augen auf beim Schuhekauf

An einem kalten Wintertag die richtigen Schuhe anzuziehen ist oft schon die halbe Miete beim Kampf gegen kalte Füße. Und so sollten Ihre Verbündeten für warme Füße aussehen:

  • Dicke Sohle, die gegen Kälte und Nässe schützt. Jeder, der schon einmal bibbernd mit dünnen Ledersohlen auf dem Bahnsteig stand, kann das bestätigen. 
  • Gefüttert, am besten ist Lammfell, doch auch Goretex- oder ähnliches Futter wärmt gut. 
  • Nicht zu eng! Denn liegen Winterschuhe zu eng am Fuß an, ist kein Platz für eine wärmende Schutzschicht zwischen Schuh und Fuß. 

Wenn Sie zu kalten Füßen neigen, sind Socken aus Wolle die beste Wahl, denn Wolle absorbiert Feuchtigkeit besser als Baumwolle oder Synthetik. Es müssen keine dicken Socken aus Grobstrick sein; Wollsocken gibt es auch in der Feinstrick-Variante. An besonders kalten Tagen wärmen Kniestrümpfe zusätzlich die Waden – wenn Sie dann nicht ohnehin eine Thermo-Leggings oder Strumpfhose tragen. 

Zusätzliche Wärme spenden Thermosohlen, die es mittlerweile auch beheizt zu kaufen gibt – heißer Tipp für alle extremen Frostbeulen! 

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2) Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung 

Ist der Kreislauf schlapp, dann werden unsere Extremitäten, also Hände und Füße, schlecht durchblutet

Auch im Winter sollten Sie sich Ihren Füßen zuliebe also zu Bewegung aufraffen. Und sei es nur in der Mittagspause: Zwingen Sie sich, zügig eine Runde um den Block zu gehen. Sie werden schnell bemerken, dass Ihre Füße besser durchblutet und wieder warm sind – das richtige Schuhwerk vorausgesetzt (siehe Punkt 1).

3) Schlagen Sie die Beine nicht übereinander

Wetten, Sie haben, während Sie diesen Text lesen, die Beine übereinander geschlagen? 

Die gekreuzten Beine sind eine Haltung, die wir oft ganz unbewusst einnehmen – die aber nicht nur schlecht ist für unsere Haltung, sondern auch für die Durchblutung ist. Stellen Sie Ihre Füße locker nebeneinander, damit das Blut besser zirkulieren kann und Ihre Füße warm werden. 

4) Machen Sie Fußgymnastik

Bewegung ist das beste gegen kalte Füße. Das geht auch, wenn Sie sitzen: Heben Sie Ihre Füße vom Boden ab, strecken Sie sie einmal durch und lösen Sie die Spannung wieder. Dann bewegen Sie die Fußspitzen so nah an sich heran wie möglich. 

Auch ein Kreisen der Füße verbessert die Durchblutung. 

Ein Igelball zur Massage wirkt auch bei kalten Füßen Wunder: Stellen Sie die Fußsohle sockfuß oder barfuß auf den Ball und rollen Sie mit sanftem Druck darüber. Schon bald sind Ihre Füße warm und gut durchblutet. 

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5) Gehen Sie in die Sauna

Das wohlig-warme Gefühl nach der Sauna ist einfach herrlich! Und auch die Füße haben dann genau die richtige Temperatur. 

Saunieren wirkt jedoch nicht nur akut, sondern auch vorbeugend gegen kalte Füße, da der Wechsel zwischen Hitze und Kälte den Kreislauf anregt. Und je fitter Ihr Kreislauf ist, desto besser werden Hände und Füße durchblutet.

Bauen Sie also – sofern bei Ihnen keine Risikofaktoren vorliegen – im Winter regelmäßig Saunagänge ein! 

6) Essen Sie warm und scharf 

Breakfast-Quinoa mit BeerenIn der kalten Jahreszeit ist das Essen für kälteempfindliche Menschen das A und O. Am besten starten Sie schon mit einer kleinen warmen Mahlzeit in den Tag, anstatt beispielsweise kühlschrank-kalten Joghurt oder Cerealien mit Milch zu essen. 

Eine prima Frühstücks-Alternative sind Quinoa oder Porridge mit frischen Früchten und Nüssen. 

Mittags wärmt eine Suppe – gekauft oder selbst gekocht – schön durch. Ideal sind scharfe Suppen und Eintöpfe wie zum Beispiel unser scharfer Linsentopf, scharfe Linsen-Tomaten-Suppe oder scharfer Weißkohleintopf. Inhaltsstoffe wie Chili bringen den Kreislauf auf Trab! 

7) Trinken Sie viel Tee 

RosmarinzweigeEin heißer Tee ist im Winter nicht nur tröstlich, sondern hilft auch gegen kalte Füße.

Besonders empfehlenswert: Ingwertee oder Rosmarintee. Beide wirken anregend und fördern die Durchblutung. Während Sie Ingwertee aus klein geschnittener oder geraspelter Ingwerknolle bereiten, brühen Sie beim Rosmarin die getrockneten Nadeln auf. Rosmarintee ist zum Beispiel in der Apotheke oder dem Reformhaus erhältlich. 

8) Nehmen Sie vor dem Schlafengehen ein Fußbad

Mit eiskalten Füßen ins Bett zu gehen ist nicht nur dem Partner gegegnüber gemein, der genötigt wird, die Eisklumpen zu wärmen; nachgewiesenermaßen schläft man mit kalten Füßen auch nicht gut ein. Besser und entspannter kommen Sie ins Bett, wenn Sie sich vor dem Schlafengehen ein Fußbad gönnen: 

Füllen Sie ein Gefäß, das Ihre Füße bequem fasst, mit angenehm handwarmem Wasser und stellen Sie Ihre Füße für 5 bis 10 Minuten hinein. Wer mag, gibt noch etwas entspannendes Badeöl hinzu, zum Beispiel Lavendel oder Rosmarin. Nach dem Bad die Füße kräftig abfrottieren – auch das kommt der Durchblutung zugute! – und eine Fußcreme einmassieren. So bekommen Sie nicht nur wohlig warme, sondern auch samtig weiche Füße!

Wenn Sie keine Zeit oder keine Lust auf ein Fußbad haben, tut es auch die gute alte Wärmflasche. Fest steht: Mit kalten Füßen ins Bett gehen, davon können wir nur abraten – und auch Ihr Partner wird Ihnen dankbar sein, wenn Ihre Zehen ausnahmsweise mal warm und nicht eisig kalt sind. 

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was auch gut hilft ist paradoxerweise "barfusslaufen", das mag zwar vielleicht im ersten moment, je nach untergrund etwas kalt erscheinen, dafür werden die füsse aber danach sehr schnell warm
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