Banner Oona
LET'S DO THIS

10 wirklich gute Vorsätze für 2018!

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 18. Sep. 2020

Alles auf Anfang. Das neue Jahr 2018 bietet und die Möglichkeit auf einem unbeschriebenen Blatt von vorn anzufangen und Dinge anzupacken, die in 2017 auf der Strecke geblieben sind. Wer noch nach guten Vorsätzen sucht, findet sie hier. Ich habe euch 10 wirklich gute Vorsätze für 2018 zusammengestellt.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Kaum ist am 01. Januar der letzte Berliner gegessen und der Kater einigermaßen gelindert, sind sie plötzlich da. Die guten Vorsätze.
 
Weniger Alkohol, mit dem Rauchen aufhören, mindestens 2 Kilo abnehmen oder keinen Junk-Food mehr essen. Kennen wir, haben wir letztes Jahr nicht gemacht, machen wir dieses Jahr bestimmt auch nicht.
 
Auf der anderen Seite scheint es fast so, als müsse man sich etwas vornehmen. Wer keine guten Vorsätze hat, kriegt im nächsten Jahr nichts gebacken. Vielleicht suchen die Mitmenschen in meinem Umfeld deshalb krampfhaft nach guten Vorsätzen, die 2018 auch wirklich funktionieren.
 
Nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt. Ich bin kein Gegner gute Vorsätze. Ganz im Gegenteil, ich habe sogar selber welche. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass es bei den guten Vorsätzen für das neue Jahr darauf ankommt, die richtigen auszuwählen. Und sie vor allem präsize zu formulieren.
 
Die Vorhaben „Weniger Fernsehen und mehr Sport“ sind zu unkonkret, als dass man sie wirklich mit einem sichtbaren Erfolgserlebnis umsetzen kann. Wer keine Lust hat zu Laufen, wird mit dem Vorsatz „Mindestens zehn Kilometer die Woche joggen“ nicht wirklich weit kommen.
 
Findet eure eigenen und persönlichen guten Vorsätze. Ein paar Anregungen für gute Vorsätze (unter anderem auch meine), die auch wirklich umsetzbar sind, findet ihr hier.

1. Zum Hautkrebsscreening gehen

Ich schäme mich. Ich will seit Jahren zum Hautkrebsscreening gehen und „schaffe“ es nicht. Dafür „schaffe“ ich es, regelmäßig zu shoppen, zum Sport zu gehen oder Netflix-Serien zu schauen.

In 2018 sollten wir unsere Prioritäten anders setzen. Wer das Gefühl hat, dass er mit einem psychischen Problem nicht zurecht kommt, sollte sich einen Therapeuten suchen.

Wer immer unter Rückenschmerzen leidet, darf sich gerne eine Massage gönnen. Heutzutage ist alles wichtiger als wir selbst und unsere körperliche und psychische Gesundheit. Deswegen lautet das Motto für 2018: Hör‘ auf dich und deinen Körper!

2. Zweimal in der Woche auf Fleisch verzichten

Die Putenbrust auf dem Brot, den Speck fürs Rührei, dann noch eine Currywurst und Kohlrouladen mit Hackfleisch. Ich bin kein Vegetarier, aber eins ist definitiv klar: Wir essen viel zu viel Fleisch.

Vor allem essen wir viel zu viel billiges Fleisch. Ich möchte jetzt keine Diskussion über die Argumente für oder gegen Fleisch starten. Aber dass ein hoher Fleischkonsum Massentierhaltung, Behandlung mit Wachstumshormonen sowie eine klimatische Belastung zur Folge hat, ist mittlerweile den meisten bewusst.

Man muss nicht gleich zum Veganer werden, um einen positiven Beitrag zu leisten. Es reicht schon, zweimal in der auf Fleisch zu verzichten und beim Einkauf von Fleisch auf Biofleisch und artgerechte Tierhaltung zu achten.

3. Am Morgen ein warmes Wasser mit Zitrone trinken

Bei den meisten Menschen (mich eingeschlossen) besteht die morgendliche Flüssigkeitszufuhr aus Kaffee. Dabei werden wir vielleicht wacher, tun unserem Körper aber nicht wirklich einen Gefallen.

Um sowohl physisch als auch mental gut in den Tag zu starten, solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht für 2018 ein neues Morgenritual einführt. Keine Sorge, ihr müsst nicht komplett auf Kaffee verzichten.

Tauscht doch einfach mal die Reihenfolge und trinkt morgens nach dem Aufstehen statt dem Latte Macchiato als erstes ein Glas warmes Wasser mit Zitrone. Denn warmes Wasser mit Zitrone macht euch basisch und hilft so unseren Körper vor Übersäuerung zu schützen.

Außerdem kurbelt es die Verdauung an und hilft bei der Ausscheidung von Giften in unserem Körper.

Wenn ihr abnehmen möchtet, solltet ihr auch auf Zitronenwasser zurückgreifen, denn es reduziert den Appetit und kann dabei helfen, Heißhungerattacken zu vermindern. Hier möchte ich noch einmal betonen, dass es sich dabei um MEINEN guten Vorsatz handelt.

Alles kann, nichts muss! Bitte entscheidet selbst ob ihr das Zitronenwasser trinken wollt, oder euch lieber einen anderen guten Vorsatz sucht, der besser zu euch passt.

4. Kein Gemüse in Plastikverpackungen mehr kaufen

Gemüse und Früchte machen knapp 50 Prozent meines wöchentlichen Einkaufs aus. Ich kaufe überwiegend Bio-Gemüse und achte auf nachhaltige Produkte.

Wenn ich allerdings zuhause meine Shoppingtüten auspacke, bin ich immer wieder schockiert, dass fast alle Lebensmittel mittlerweile in Plastik verpackt sind. Ganz gleich, ob sie von Natur aus eine robuste Schale haben, die sie vor äußeren Umwelteinflüssen schützen kann.

Die Konsequenz ist ein überquellender Plastikmülleimer bei mir zuhause, dessen Anblick mir jedes Mal ein schlechtes Gewissen macht.

Denn mal ehrlich: Die Bio-Gurke im Kunststoffmantel ist doch absoluter Schwachsinn. Deshalb ist ein Vorsatz für 2018: Weniger Plastikmüll produzieren. Ich werde so gut es geht auf Einwegflaschen aus Plastik verzichten und nur Gemüse kaufen, dass nicht oder wenig eingepackt ist. Wer macht mit?

5. Digital Detox

Wir entsperren unser Smartphone circa 76 Mal am Tag. Wir gucken Serien auf Netflix und surfen nebenbei im Internet. Wir werden in Bahn und Co. mit Nachrichten und Werbesprüchen überflutet.

Kurz gesagt: Wir sind mittlerweile fast ohne Pause digital vernetzt. So vorteilhaft und hilfreich soziale Netzwerke und Apps auch sein mögen, sie klauen uns die reale Situation.

Wir sind nicht mehr im Moment, sondern nur damit beschäftigt, ihn bestmöglich aufzunehmen und nach außen zu wiederzugeben. Durch meine Tätigkeit als Bloggerin hier bei Eat Smarter und auf Instagram merke ich immer mehr, dass ich eine Auszeit brauche.

Deswegen werde ich dieses Jahr einige Tage einen sogenannten „Digital Detox“ machen. Also in einem bestimmten Zeitraum, soweit es mir möglich ist, auf Handy und Computer verzichten. Für alle von euch, die Interesse an meinen Erfahrungen haben, oder vielleicht selber einen „Digital Detox“ machen wollen, können meine Erfahrungen in einem Blogpost dieses Jahr nachlesen.  

6. Stretchen / „Black-Rollen“

Diesen Vorsatz habe ich schon seit 2016. Und konnte ihn bis jetzt nicht erfolgreich umsetzen. Kurzzeitig habe ich mir vorgenommen Ende des Jahres einen Spagat zu können, oder regelmäßig zum Yoga zu gehen.

Da beides bisher erfolglos geblieben ist, habe ich für 2018 meine Erwartungen heruntergeschraubt und mir das Ziel gesetzt, mich regelmäßig zu stretchen, bzw. Faszien-Übungen zu machen.

Wer viel im Büro sitzt, leidet nicht selten unter Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken. Faszien-Training hilft dabei die Muskulatur zu lockern und Schmerzen zu vermeiden. Wenn ihr euch also in diesem Jahr körperlich etwas Gutes tun wollt, solltet ihr unbedingt damit anfangen.

Wie wäre es denn mit einer Black-Roll als verspätetes Weihnachtsgeschenk für euch selbst?

7. Mindestens eine neue Sportart ausprobieren

Wisst ihr eigentlich, warum ihr Sport macht?

Klar, die einen wollen ein paar Kilo abnehmen, die anderen wollen fitter werden. Aber bei den meisten von uns ist Sport weniger mit Spaß, sondern mehr mit einem bestimmten Zweck verbunden. Leidenschaftslos strampeln wir auf den Fahrrädern im Fitnessstudio, hängen an Kabelzügen oder quälen uns auf dem Laufband. Es gibt nur wenige unter uns, die daran WIRKLICH Spaß haben.

Deswegen sollten wir in 2018 offen für Neues sein. Ihr habt Lust Tennis zu spielen? Go for it! Ihr wolltet schon immer einmal klettern gehen? Wer hält euch auf?

Das neue Jahr steht auch immer für neue Möglichkeiten, uns selbst (auch sportlich) zu erfinden.

8. Selber kochen – Mahlzeitenvorbereitung

Keine Lust, keine Zeit und sowieso viel zu anstrengend – Kochen ist bei den meisten von uns eher eine lästige Nebentätigkeit, die man oft lieber weglassen würde. Eine Bestellung beim Lieblingslieferdienst oder der Griff zum Fertigprodukt ist dann natürlich weitaus weniger zeitintensiv und kompliziert.

Auch bei vielen unterschiedlichen Aufgaben und einem eng getakteten Zeitplan kommt eine ausgewogene Ernährung oft zu kurz.

Statt Salat und Co. kaufen wir lieber ein belegtes Brötchen beim Bäcker oder halten unseren Hunger mit Naschereien im Zaum. Ganz nach dem Motto: Du bist nicht du, wenn du hungrig bist, werden bei akutem Bauchgrummeln ziemlich schnell die Ernährungsprinzipien über Bord geworfen.

Wer allerdings seine Mahlzeiten vorkocht, spart Zeit, nervige Schnippelei und schafft es sich trotz eng getaktetem Zeitplan ausgewogen und gesund zu ernähren.

Alles rund um die Mahlzeitenvorbereitung erfahrt ihr hier.

9. Mehr #bodylove

Frauen wie Louisa Dellert auf Instagram machen es vor.

Zwischen gephotoshopten Bildern von aalglatten Körpern und eingezogenen Bäuchen trotz Burger-Bildern auf Instagram hält sie unter dem Hashtag #teambodylove frech ihre Beine mit leichter Cellulite in die Kamera und vermittelt so eine Message, die in der Oberflächlichkeit von sozialen Netzwerken und Modemagazinen leider vollkommen fehlt: Ich bin okay so wie ich bin. Und du bist es auch!

Natürlich kann man an sich und seinem Körper arbeiten, wenn man nicht mit sich zufrieden ist.

Sport ist ein wichtiger Bestandteil, der zur allgemeinen körperlichen Gesundheit beiträgt und uns ein gutes Gefühl vermittelt. Allerdings hilft bei einer (vielleicht) zu großen Nase oder kurzen Beinen wahrscheinlich nur Doktor Schnipp in der Schönheitsklinik.

Statt sich zu vergleichen und sich insgeheim abzuwerten sollten wir versuchen uns mehr zu akzeptieren. Mit Dellen, mit Narben, mit Dehnungsstreifen. Mehr Selbstliebe und Akzeptanz in 2018!

10. Eine neue Herausforderung annehmen

Das Leben besteht aus Herausforderungen, klar. Meistens können wir uns jedoch nicht aussuchen, ob wir sie annehmen wollen oder lieber eine Runde aussetzen. Wir werden damit konfrontiert, müssen Probleme lösen, stehen unter Zeitdruck und sind froh, wenn wir das Ding einigermaßen über die Bühne kriegen.

Eine Herausforderung kann aber auch sehr positiv sein. Unser Selbstvertrauen stärken, uns Bestätigung geben und uns motivieren, weiter zu machen. Vorausgesetzt wir können sie selber wählen.

Für 2018 werde ich mir ein paar dieser Herausforderungen suchen. Sowohl auf sportlicher Ebene, als auch auf beruflicher und persönlicher.

Hier ein paar Beispiele:

  • Ein Hindernislauf, wie beispielsweise Tough Mudder
  • Eine neue Sprache lernen
  • Alleine in einem fremden Land Urlaub machen
  • Einen neuen Job beginnen

In diesem Sinne wünsche ich euch einen fantastischen Start in das neue Jahr und viel Motivation für eure guten Vorsätze!

Liebe Grüße,

Oona

Schreiben Sie einen Kommentar