Die Lieblings-Kinderessen der EAT SMARTER-Redaktion!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 23. Feb. 2021

Pizza, Pasta, Pommes? Weit gefehlt. Schon im zarten Alter hatten viele Mitglieder des EAT SMARTER-Teams einen besonderen Geschmack... Unsere schönsten Lieblingsgerichte aus Kindertagen haben wir für Sie in einer appetitanregenden Galerie zusammengestellt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Gefülltes Schnitzel – Festmahl am Wochenende
  2. Fischkartoffeln – von der Küste
  3. Quarkklitscher – ein Stück Sachsen in der Hansestadt
  4. Pfannkuchen – der Klassiker 
  5. Hühnerfrikassee – von Papa gekocht 
  6. Froschschenkel und Weinbergschnecken – wirklich wahr! 
  7. Gebratene Leber – stilecht mit Apfelmus
  8. "Soldaten" – Leberwursthappen in der Wanne 
  9. Kartoffelpüree – wenn sonst nichts schmeckt 

Eher zufällig kamen wir unlängst beim gemeinsamen Redaktionsfrühstück auf das Thema „Lieblingsessen aus der Kindheit“, und auf einmal sprudelten die Geschichten nur so heraus: Ob Leberwurst-Häppchen auf dem Badewannenrand, die gesellige Mittwochs-Pfannkuchenschlacht, das tröstliche Aufwärmen nach einem langen, kalten Nachhauseweg – mit vielen Leibgerichten ist eine ganz besondere Erinnerung verknüpft.

Viele der Lieblingsgerichte stehen noch immer ganz oben auf der Favoriten-Liste der Kollegen, obwohl sich einige mittlerweile für eine vegetarische oder vegane Ernährung entschieden haben. Von ihren Kindheitserinnerungen motiviert, feilt Redaktionsassistentin Helena Jacoby jetzt an einer vegetarischen Version ihres geliebten Hühnerfrikassee... 

Gefülltes Schnitzel – Festmahl am Wochenende

Jesco von Heintze (Geschäftsführung): "Am Wochenende, wenn die ganze fünfköpfige Familie zusammensaß, servierte meine Mutter gerne „Gefülltes Schnitzel“, ihre Version des Cordon Bleu: Zwei dünne Scheiben Schweinefleisch, dazwischen je eine Scheibe Schinken und Käse, der in der Hitze der Pfanne verlief. Dazu gab es Salzkartoffeln und eine wahnsinnig leckere Sauce, von der ich leider nur noch weiß, dass etwas Tomatenmark mit dabei war..."

Ein schönes Cordon Bleu-Rezept finden Sie hier. 

Fischkartoffeln – von der Küste

Ulrike Völz (Crossmedia-Management): "Obwohl ich an der Mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste aufgewachsen bin, hat mein Kinder-Lieblingsessen „Fischkartoffeln“ nichts mit Meerestieren zu tun. Dieses einfache Gericht ist typisch für meine Heimat: Man kocht geschälte Kartoffeln in einem Fond aus Lorbeer, Zwiebel und Piment, gießt nach 30 Minuten die Hälfte des Fonds ab und stattdessen Milch an. Kurz aufkochen, grob stampfen, etwas Butter dazu, reichlich Petersilie hacken und darunter heben, fertig! Bei uns gab es dazu in Würfel geschnittene würzige Salami – lecker!"

Quarkklitscher – ein Stück Sachsen in der Hansestadt

Martin Kaltwasser (Objektleiter online): "Wie ich nun feststellen musste liegt der Ursprung meines Lieblings-Kindheitsessens in Sachsen, weit Weg von meiner Heimatstadt Hamburg: Quarkklitscher, besser bekannt als Quarkkeulchen oder bei uns zu Hause einfach "Quarkklatscher". Mit diesem schnellen Gericht, das es oft nach der Schule gab, konnte meine Mutter mir immer eine Riesenfreude machen. Die gebratenen Quark-Kartoffel-Knödel wurden mit einfachem Zucker, Zimt und Zucker oder Apfelmus serviert – einfach und sensationell lecker!"

Pfannkuchen – der Klassiker 

Luisa Maigatte (Redaktionsassistentin): "Wie jedes Kind war ich verrückt nach Pfannkuchen! Bei uns zu Hause war jeden Mittwoch Pfannkuchentag. Am liebsten habe ich die Pfannkuchen ganz pur nur mit etwas Zimt und Zucker verputzt. Noch heute gehören Pfannkuchen zu meinen Lieblingsgerichten: einfach, lecker und irgendwie tröstlich in allen Lebenslagen."

Hühnerfrikassee – von Papa gekocht 

Helena Jacoby (Redaktionsassistentin): "Im Winter konnten mir meine Eltern keine größere Freude machen, als ein Hühnerfrikassee zu kochen! Schön mit frischen Erbsen, gutem Hühnerfleisch und viel Petersilie. Es gibt kein besseres Essen, wenn man nach dem Spielen verfroren nach Hause kommt. Gekocht hat bei uns übrigens immer mein Vater. Nur einmal war ich ihm böse: Da hat er Spargel in das Frikassee gegeben, und den fand ich als Kind absolut eklig. Mittlerweile lebe ich vegetarisch, aber für ein gutes Frikassee würde ich eventuell schwach werden..."

Froschschenkel und Weinbergschnecken – wirklich wahr! 

Annabelle Nieß (Projektleitung): "Zugegeben, meine Lieblingsgerichte sind nicht gerade typisch für ein Kind... Aber als kleiner Stöpsel habe ich im Restaurant mit Vorliebe Froschschenkel bestellt. Die konnte man so schön abknabbern, wie Hähnchenflügel, nur eben kleiner und etwas zarter. Auch mein zweites Kinder-Leibgericht, Weinbergschnecken, ist eher exotisch. Meine Mutter hat sie mit viel Knoblauch und Butter zubereitet – als Kind gab es für mich nichts Besseres. 

Gebratene Leber – stilecht mit Apfelmus

Katja Ohlhauser (Teamassistentin Marketing): "Es hört sich nicht gerade lecker an, aber gebratene Leber mit Apfel- und Kartoffelmus und ganz viel angebratenen Zwiebeln war für mich immer ein Highlight. Etwa einmal im Monat kam dieses herrliche Gericht bei uns in Hamburg auf den Tisch. Die meisten Kinder haben sich davor geekelt, aber ich fand es total lecker, die gebratene Leber in das kalte Apfelmus zu tunken und mit reichlich gebratenen Zwiebeln zu dekorieren."

"Soldaten" – Leberwursthappen in der Wanne 

Christin Ilgner (Redakteurin): "Wenn uns meine Mama früher in die Badewanne steckte, gab es für uns Kinder immer einen Teller voller „Soldaten“: Das waren kleine, mit Leberwurst bestrichene Brot-Vierecke. Den Rand schnitt meine Mama ab, denn den mochten wir nicht so gerne. Warum die kleinen Häppchen Soldaten genannt werden, weiß ich nicht – das scheint eine Besonderheit aus meiner Heimatstadt Leipzig zu sein."

Kartoffelpüree – wenn sonst nichts schmeckt 

Lina Nagel (Online-Redakteurin): "Meine Schwester und ich waren als Kind sehr „krüsch“, wie man in Norddeutschland sagt, und haben unsere Mutter in den Wahnsinn getrieben: Jahrelang aßen wir nur Kartoffelbrei mit Erbsen, vielleicht noch ein paar Fischstäbchen oder ein Putenschnitzel dazu. Erbsen und Kartoffeln wurden schön gematscht und mit literweise zerlassener Butter übergossen. Mittlerweile hat sich mein kulinarisches Spektrum glücklicherweise erweitert, aber ein ehrliches Kartoffelpüree schätze ich immer noch sehr – natürlich selbstgemacht und nicht aus der Tüte! Die Deluxe-Version mit Haselnüssen schmeckt übrigens ebenfalls sehr gut... 

Jetzt sind wir gespannt, liebe EAT SMARTER-Leser: Was sind Ihre Leibspeisen aus Kindertagen? 

 
Meine absoluten Lieblingsgerichte waren Pfannkuchen mit Äpfeln, Leber mit Pü und Apfel, Nudeln Hacksoße, Spinat mit Ei oder Pü usw. Es gibt noch ganz viele Gerichte die ich gern gegessen habe und heute noch gerne esse. Leider viel zu selten. Aber auch ich kenne die Soldaten nur bei uns hießen sie anders nur wie das weiß ich nicht mehr. Nur wie kann man Froschschenkel und Schnecken essen? Da streuben sich bei mir die Nackenhaare auf.
 
zum Thema "Soldaten": Die nannte meine Mutter auch immer so und wir kommen nicht aus Leipzig sondern sind Siebenbürger (Deutsche Minderheit in Rumänien) ist also scheinbar noch weiter verbreitet außer als in Leipzig zum Thema "Froschschenkel": ja ich oute mich auch, ich mochte die auch immer sehr gerne ^^
 
Danke für das simple, aber interessante Rezept! ;) Jedoch muss ich widersprechen, denn die 'Fischkartoffeln' haben natürlich etwas mit Fisch zu tun, wozu auch sonst der Name? ;) Sie haben nämlich den ursprünglichen Kochsud gemeinsam! In so einem Sud werden normalerweise Fische gegart und ich denke in früheren Zeiten wurden dann einfach noch die Kartoffeln in dem Sud gekocht bzw. mitgegart und anschliessend als Kartoffelpürree-Variante weiterverarbeitet - und so ist der Name des Rezeptes entstanden! ;) VG, Norma
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