Krankmachende Geschmacksverstärker

Wie gefährlich ist Glutamat?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Glutamat

Fast alle Fertiggerichte, Würzsoßen und sogar Light-Produkte enthalten Glutamat. Doch der Geschmacksverstärker ist umstritten: Viele Menschen vermuten sogar, dass Glutamat krank macht und zu Übergewicht führt. Was ist dran am Geschmacksverstärker?

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren
 
Glutamat im Essen gehört zu den Dingen, über die ich mir definitiv _nicht_ den Kopf zerbreche - und die Forschung bestätigt dies ja ganz offensichtlich: ?[...] konnten weder das Chinarestaurant-Sydrom noch andere Überempfindlichkeiten gegen Glutamat nachgewiesen werden?. Die Gefahr sind m.E. viel eher minderwertige Zutaten, die geschmacklich nicht mehr als solche identifiziert werden können. Aber die Angst vor Glutamat lässt sich halt besser vermarkten.
 
...das Schlimme ist ja, dass man es kaum mehr selbst mitbekommt, wo Glutamat überall drin steckt. Obacht, Obacht, Obacht!
 
Sehr guter Punkt! Müsste man viel besser drauf achten, aber wir leben eben alle viel zu sehr das Fast Food-Leben...
 
Nur so aus Neugier - was für eine Alternative von Kikkoman soll denn das sein? Ich meine das Glutamat in der Sojasauce kommt ja schließlich aus dem Soja an sich. Selbst wenn da "ohne Geschmacksverstärker" draufsteht, ist in Sojasauce immer welches. Es muss nur nicht deklariert werden, weil es sozusagen natürlich ist...
 
Glutamat ist tatsächlich in aller Munde. jedoch wird heute kaum noch Mononatriumglutamat E 620-625 eingesetzt, sondern überwiegend Hefextrakt, der ebenfalls Glutaminsäure enthält (was Sie ja auch schreiben). Die Hersteller haben auf die Kritik und Vorbehalte der Kunden reagiert und ihre Rezepturen teilweise umgestellt "Ohne geschmacksverstärker findet man heute auf Chips, Dosen- und Tütensuppen und Knabbereien. Allerdings ist völig unklar, ob Hefeextrakt harmlos ist, ob es nicht auch zum Vielessen verführt und somit Übergewicht und fettsucht fördert. Untersucht wurde dies noch nicht überzeugend. Möglicherweise wird hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben...
  • 1
  • 2
Schreiben Sie einen Kommentar