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Verdauungshelfer aus Nordeuropa: Leinsamen

Leinsamen schmecken im Müsli, gepresst als Leinöl oder als Brotzutat – gesund sind die Samen dank vieler Ballaststoffe und der enthaltenen Linolensäure. Letztere ist eine Omega-3-Fettsäure aus dem Fett der Leinsamen und gut, um den Blutfettspiegel zu regulieren.

Die Flachs- oder Leinpflanze ist eine alte Nutzpflanze: Aus ihren Fasern lässt sich Garn herstellen, aus den Samen das gesundheitsfördernde Leinöl. Lecker und ebenfalls gesund: täglich einen Esslöffel der geschroteten Körnchen in Müsli, Quark oder Joghurt rühren. Weil sie Wasser aufnehmen und aufquellen, halten sie den Nahrungsbrei im Darm feucht und beschleunigen die Darmpassage.

Leinsamen sind außerdem eine aromatische Zugabe im Brot- oder Kuchenteig. Allerdings sollten figurbewussten Menschen kleine Mengen der winzigen braunen Samen reichen: Sie sind mit 380 Kalorien pro 100 Gramm relativ energiereich.

Stärken

  • Geschrotete Leinsamen sind ein altes Hausmittel gegen Verstopfung.
  • Die enthaltenen Ballaststoffe überziehen die Magen-Darm-Schleimhaut mit einem schützenden Film und beruhigen einen empfindlichen Magen oder Darm.
  • Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure aus dem Fett der Leinsamen, kann sich positiv auf erhöhte Blutfettspiegel auswirken.
  • Wissenschaftler interessieren sich für die Lignane, pflanzliche Östrogene, die möglicherweise das Risiko für bestimmte Krebsarten wie Brust oder Gebärmutterkrebs senken.



     
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