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Yummie!

Porridge: Gesund und lecker in den Tag starten

Die Zeiten von belegten Brötchen und Brot zum Frühstück sind vorbei. Und auch das Müsli, als gesunde Alternative für den Start in den Tag, muss um seine alleinige Stellung fürchten. Denn Porridge bahnt sich seinen Weg auf unseren Frühstückstisch. Eine gesunde Angelegenheit.

Porridge

Steigende Nachfrage nach Porridge

Wenn Blogger nicht mehr über die neuesten Teile in ihrem Kleiderschrank, sondern über Haferbrei schreiben, auf der Bio-Fach-Messe zahlreiche neue Produkte der warmen Frühstücks-Mahlzeit vorgestellt werden, und die Daily Mail sogar von „Oat Cuisine“ spricht, dann muss etwas dran sein am Hype um Porridge, der bei uns eher als Haferbrei bekannt ist.

Und auch die Zahlen sprechen für sich. Während die Brei-Produkte laut bioVista einen verschwindend geringen Anteil (unter einem Prozent) in der Kategorie Müsli ausmachten, vervielfachte sich der Wert in den letzten Jahren. 

Welchen Ursprung hat die Hafermahlzeit?

Ursprünglich kommt Porridge aus Schottland und wurde dort besonders von Arbeiterfamilien zum Frühstück gegessen. Aber auch als Mittags- oder Abendmahlzeit wurde der Brei verzehrt. Während die Getreideflocken heute direkt mit Wasser oder Milch vermengt werden, war es früher anders üblich.

Kalte Milch, Sahne oder Buttermilch standen auf dem Tisch, der volle Löffel wurde dann direkt in die Flüssigkeit getaucht. Gesüßt wurde Porridge in Schottland nur für Kinder. Die Engländer geben hingegen ordentlich Zucker hinzu.

Warum sind die Oats so gesund?

Ein reichhaltiges Frühstück mit dick belegten Brötchen, Eiern und Speck kann zwar lecker sein, doch smart ist es nicht und das Tief ist so, kurz nach dem Aufstehen, schon vorprogrammiert. Das Superfood Porridge ist hingegen ideal für den Körper. Die Hafermahlzeit bringt uns auf Touren und versorgt den Körper mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Ballast- und Mineralstoffen, die zudem für einen geregelten Blutzuckerspiegel und ein starkes Immunsystem sorgen.

Darüber hinaus hat der Getreidebrei auch eine positive Wirkung auf unseren Magen und Darm, da die Ballaststoffe die Verdauung regulieren und eine Schutzschicht im Magen bilden, die den Magensaft von der Schleimhaut fernhält. Und das Beste am Hafergericht: Obwohl die Flocken viele Kalorien enthalten, machen sie nicht unbedingt dick. Denn die enthaltenen Ballaststoffe regulieren die Verdauung, machen lange satt und halten den Blutzucker- und Cholesterinspiegel in Zaum.

Angebotsvielfalt im Supermarkt

In Supermärkten und Bioläden werden mittlerweile zahlreiche Fertigbreie angeboten. Die Geschmacksrichtungen reichen von Schoko-Banane über Chai bis hin zu Fruchtvarianten mit Heidelbeeren, Apfel oder Erdbeere. Und obwohl die Instantprodukte schnell zubereitet und daher ideal fürs Frühstück im Büro geeignet sind, haben sie zwei erhebliche Nachteile. Sie enthalten meist sehr viel Zucker und sind im Vergleich zu selbstgemachtem Porridge ziemlich teuer.

Porridge ganz einfach selber machen

Kostengünstiger und nicht viel zeitaufwendiger ist die „Do it yourself“-Variante. Erlaubt ist dabei, was schmeckt. Die Grundzutat bilden Haferflocken – auch Dinkelflocken eignen sich für die Zubereitung. Wer Kalorien sparen will oder laktoseintolerant ist, kocht statt Milch einfach Wasser oder Pflanzenmilch auf. Darin quillt das Getreide genauso gut. Mit Vanille oder Zimt bekommt der Porridge – ganz ohne Zucker – eine süße Note. Honig, Erdnussbutter oder Agavendicksaft haben den gleichen Effekt.

Für kernige Abwechslung sorgen Superfoods wie Amaranth, Mandeln , Buchweizen, Hirse oder Quinoa. Werden die Haferflocken in Quark eingeweicht, spricht man von Proats. Probiert zum Beispiel den EAT SMARTER Multikorn-Porridge oder die fruchtige Variante mit Beeren. Feigen passen mit Nüssen und Honig ebenfalls sehr gut zu Haferbrei. Exotisch wird es mit dem Porridge auf indische Art.

(chil)

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Bisherige Kommentare

 
Meine Frühstücksvariation: eine Tasse Haferflocken, zwei Tassen Wasser, ein TL Leinsamen, eine halbe kleingeschnippelte Birne oder anderes Obst, aufkochen lassen, Herd ausschalten und bei mehrmaligem Umrühren quellen lassen. Nach fünf Minuten ist der Brei fertig. Zum Schluss süße ich noch mit einem Teelöffel unraffiniertem braunen Rohrzucker. Super lecker, sehr gut verträglich und hält lange satt.
 
Sg. Mitarbeiter! Ich habe 3-jährige Zwillinge und bin gerade dabei, mein Übergewicht noch von der Schwangerschaft abzunehmen. Eine gesunde Ernährung ist mir sehr wichitig. Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und habe mir eine gratis Zeitschrift bestellt, ich kannte die Seite und Zeitschrift "eatsmarter"vorher nicht. Habe auch weiterhin Interesse daran. Es sind auf Ihrer Internetseite auch 8 ältere Ausgaben der Zeitschrift abgebildet - ich hätte auch an diesen Interesse. Gibt es die Möglichkeit, diese noch zu beziehen? LG von Doris Hebenstreit
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Hallo Doris Hebenstreit, Sie können alle bisherigen Hefte hier einsehen: http://shop.interabo.de/eatsmarter/category/einzelhefte.html und die meisten davon auch nachbestellen. Viele Grüße von EAT SMARTER
 
Das neue In-Frühstück? Aber nur für Hinterwäldler und Zurückgebliebene. Ich ess Haferflockenbrei seit 50 Jahren.
 
Ja und, hat es dir was gebracht auf's leckere Frühstücksbrötchen mit Rührei zu verzichten?

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