Kein Fleisch, keine Milch, keine Eier

Der EAT SMARTER-Ernährungscheck: alles über Veganismus

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Veganismus

Brad Pitt tut es, Mike Tyson tut es und Natalie Portman tut es auch: Sie alle leben vegan. Und mit ihnen werden es immer mehr. Doch was genau sind Veganer und wie unterscheiden sie sich von Vegetariern? Zum heutigen Weltvegantag nennt EAT SMARTER Gründe für ein veganes Leben und gibt Tipps für einen fleischfreien Alltag.

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@Maggie, wenn ich dein Statement lese geht mir die Hutschnur hoch. Ich habe seit 22 Jahren kein Fleisch gegessen und werde es auch nie wieder tun. Daher brauche ich auch keine Fleischersatzprodukte. Es gibt aber Menschen die von heute auf morgen aufhören ALLE tierischen Produkte zu essen und dann wird es natürlich erstmal schwer. Die Menschheit hat immer Fleisch gegessen und ich glaube das prangert auch keiner an. Meine Großeltern hatten eine Schlachterei aber sie haben sich gefreut wenn sie mal ein Stück Fleisch auf dem Tisch hatten. Es war etwas besonderes. Früher gab es keine (alles zerstörende) Massentierhaltung wie heute. Bevor du hier bösartige Behauptungen aufstellst informiere dich besser.
 
Maggie und Axel, ihr seid strunzdämlich. Keiner erzählt hier was in dem Artikel von Gutmenschen und Veganismus als Religion. Und ja klar, Pflanzen in Massenhaltung und Schmerzen und so. Pflanzen enthalten übrigens DEUTLICH weniger Dioxin als Fleisch und Eier. Und Maggie, ich glaube, du bist FETT so wie du dich beschreibst. Lobenswert. ;o)
 
Ein Thema, zwei Lager: Auf der einen Seite stehen die Fleischfanatiker, die Veganer und Vegetarierer als durchgeknallt abtun; auf der anderen Seite stehen die Veganer, deren Ansichten zwar durchaus nachvollziehbar, aber eben doch dogmatisch und fundamental sind. Wieso können nicht beide Seiten akzeptieren, dass man voneinander lernen könnte? Natürlich gehört Fleisch zu einer ausgewogenen Ernährung dazu und natürlich hat der Mensch es Zeit seiner Existenz konsumiert. Aber genauso gehört es nicht jeden Tag auf den Speiseplan, vor allem nicht dann, wenn die Tiere sich gegenseitig vollkoten und treten müssen. Letztendlich vermisse ich die Menschen, die den Kompromiss finden, aber vielleicht wird das irgendwann einmal passieren.....
 
Schade, dass die vegane Ernährung immer wieder als dogmatische Meinung einiger weniger Tierschutzfreaks und Angriff auf altgewohnte Essgewohnheiten abgelehnt wird!! Der Deutsche braucht einfach schon zum Frühstück sein Wurst- oder Käsebrötchen (möglichst weiß), Mittags Schnitzel oder Currywurst,möglichst mit Pommes und abends sein Gulasch o.ä., spätestens mit Mitte 40 dann die Blutdrucksenker oder den ersten Herzinfarkt. Dabei ist es auch ohne "Fleischersatz" möglich, sich superlecker vegan zu ernähren - wir brauchen nur mal unseren Nachbarn im Süden auf die Teller schauen - die so genannte Mittelmeerkost ist deshalb so gesund, weil sie überwiegend aus Gemüse und pflanzlichen Zutaten besteht und Fleisch und Fisch dort nur eine Nebenrolle spielen - zumindest traditionell. Ich behandle in meiner Praxis Menschen mit Allergien und Herz-Kreislauferkrankungen und es ist auch für die Patienten immer wieder erstaunlich, wie schnell und nachhaltig sich die Umstellung auf eine überwiegend vegane Ernährung auf alle Bereiche positiv auswirkt! Dabei ist der Konsum von Milchpodukten gerade für Allergiker und Patienten mit entzündlichen Erkrankungen viel schlimmer als ab und zu mal ein bisschen gutes Fleisch oder Fisch. Es würde den Rahmen sprengen, dies im einzelnen zu erläutern, aber welche Spezies trinkt die Muttermilch einer artfremden Spezies? OK, damit es nicht endlos wird: Tierschutz ist ein wichtiges Argument, für mich persönlich ist die Gesundheit der entscheidende Faktor. Wenn man mal anfängt, darüber nachzudenken, dass das Fleisch, das wir konsumieren, überwiegned von Tieren stammt, die mit Hilfe von Wachstumshormonen innerhalb weniger Wochen ihr "Schlachtgewicht" erreichen - was richten diese Wachstumshormone, die im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln nicht wasserlöslich sind, dann wohl in unserem Körper an? Fördern sie Wachstum evtl. da, wo wir es gar nicht brauchen können (Krebs)? Ich sehe mich weder als Weltverbesserer noch als Gutmensch, ich sehe nur die Folgen unseres Essverhaltens täglich in meiner Praxis. P.S.: Meine ganze Familie ernährt sich (freiwillig!)überwiegend vegan, Allergien und ständige Erkältungen sind schon lange kein Thema mehr.
 
Genau auf diesen Satz hab ich gewartet, von wegen Pflanzenquälerei. Wenn der Mensch als Fleischfresser geplant wäre, dann hätte uns "der liebe Gott" mit einem kürzeren Darm ausgestattet. Weil nämlich z.B. der Hund einen Darm hat, der 2x seiner Körperlänge entspricht und der des Menschen 7x so lang ist wie seine Körpergröße.Außerdem hat ein Fleischfresser (also fleischfressende Tiere) auch eine viel stärkere Magensäure als der Mensch. Habt ihr schon mal festgestellt, wie widerlich der Geruch auf der Toilette nach Fleischverzehr ist ? und dass es nach nix riecht, wenn man vegetarisch ißt? Alleine das ist schon ein Grund öfter mal auf Fleisch zu verzichten. Aber wie schon gestern geschrieben, jeder ist für sich alleine verantwortlich. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.
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