Kein Fleisch, keine Milch, keine Eier

Der EAT SMARTER-Ernährungscheck: alles über Veganismus

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Veganismus

Brad Pitt tut es, Mike Tyson tut es und Natalie Portman tut es auch: Sie alle leben vegan. Und mit ihnen werden es immer mehr. Doch was genau sind Veganer und wie unterscheiden sie sich von Vegetariern? Zum heutigen Weltvegantag nennt EAT SMARTER Gründe für ein veganes Leben und gibt Tipps für einen fleischfreien Alltag.

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Merkt ihr noch etwas, ihr Weltverbesser und Gutmenschen? Auch Pflanzen werden in quälerischer Massenpflanzung gehalten und enthalten Dioxin. Ohne Hemmungen werden sie getötet, z.B. durch zerhacken oder die Pflanzen werden bei lebendigem Leib ins siedene Wasser geworfen. Als richtig konsequent handelnde Menschen kann ich nur Fruganer akzeptieren, die sich ausschließlich von Beeren, Obst und Nüssen ernähren. Leider wird diese Gruppe von Menschen immer eine sehr kleine Minderheit bleiben, das es zum einem mit der Fortpflanzung nicht so richtig klappen will und zum anderen ihnen aufgrund diverser Mangelerkrankungen kein langes Leben beschieden ist. Akzeptiert doch einfach, dass der Mensch ein Allesfresser ist und macht aus euren Ernährungsgewohnheiten keine Religion, an die sich gefälligst auch der Rest der Menschheit halten muss, um in das Himmelreich zu kommen. Wenn die Evolution den Menschen für ein vegetarisches Dasein vorgesehen hätte, würden wir z. B. über einen Schnabel, Kropf, Muskelmagen oder Pansen verfügen.
 
Ich find es herrlich, wie die Veganer ihre ungesunde und selbstzerstörerische Lebensweise schönreden. Am besten aber finde ich es, wenn man als stolzer Veganer krampfhaft versucht, "Ersatz" zu essen und fleischhaltige Sachen zu kopieren. Es gibt nicht lächerliches als eine Sojawurst (die dann auch noch stilecht gegrillt wird *bäh*) oder ein Tofuschnitzel, natürlich mit dicker Panade. Jahrtausende lang haben Menschen Fleisch und Tierprodukte gegessen und haben es überlebt, und ehrlich gesagt wäre es mir zu blöd, meinen Speiseplan mit Ersatzgerichten zu füllen. Ich lebe mit Vollkorn und Bio besser denn je und habe Bilderbuchblutwerte (nur falls jetzt das Totschlagargument mit der schlechten Gesundheit kommt!).
 
Egal ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer. Wichtig ist sich bewusst zu ernähren. Das bedeutet auch zu schauen woher die Produkte kommen. Erdbeeren im Februar? Das ist nicht sehr umweltfreundlich. Deswegen esse ich bevorzugt saisonales Gemüse und Obst. Die besten Rezepte dafür gibt es natürlich hier :-).
 
Liebe Anna, deine Ausführungen zeigen mir, dass du bereits mehr als 5 Sekunden darüber nachgedacht hast. Mir aber Gedankenlosigkeit zu unterstellen hebt die Diskussion auf eine fundamentale Ebene, die andere Meinungen nicht zulässt. Und genau das sind doch diese reflexhaften Antworten, die ihr alle immer parat habt. Vielleicht sind es nicht die Argumente, die mich an euch zweifeln lassen (Nein, die sind es wirklich nicht), es ist eher EURE Ignoranz gegenüber anderen, die einfach nur etwas über euch erfahren wollen. Zugegeben: Das "Gute Nacht" hätte ich mir sparen können.
 
Lieber Markus, Ebenso wie Kühe natürlicherweise keine "Milchkühe" sind, da sie für die Milchproduktion stets aufs neue geschwängert werden, was den Körper extrem ausbeutet und diese Tiere deshalb eine extrem geringe Lebenserwartung haben, so sind auch Schafe nicht "dafür da" geschoren zu werden. So wie jedes andere Tier auch, brauchen sie ihre Wolle als Kälteschutz. Zudem werden manchen "ertragreichen" Rassen riesige Hautlappen angezüchtet (mehr Haut = mehr Wolle), die sich jedoch schmerzhaft entzünden und den idealen Nährboden für Parasiten bilden. Ich würde dir eher nicht empfehlen dir einmal Bilder dieser Tiere anzusehen, insofern du in Zukunft nicht auf Wolle verzichten möchtest. Selbstverständlich gibt es ähnlich skandalöse Zustände bei der Honigproduktion. Bitte immer erst nachdenken oder, sollte das nix helfen, informieren, bevor man sich entrüstet gibt. Veganer sind keine ideologisch durchgedrehten Spinner, sondern in der Regel einfach nur Menschen, die sich einmal für 5 Sekunden Gedanken über ihr Konsumverhalten gemacht haben.
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