bookmark_border
URL kopieren
Flipboard
bookmark_border
URL kopieren
chat_bubble
Kommentar
Pinterest
Nächster Artikel

Kinder-Überzuckerungstag

Von Wenke Gürtler
Aktualisiert am 13. Aug. 2019
© Unsplash / Mae Mu
© Unsplash / Mae Mu

Heute ist Kinder-Überzuckerungstag. Das heißt, nach Berechnung der Verbraucherorganisation Foodwatch haben Kinder und Jugendliche die für das ganze Jahr zum Verzehr empfohlene Höchstmenge für Zucker bereits aufgebraucht.

0
Drucken

Wie steht es um den aktuellen Zuckerkonsum?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die WHO (World Health Organisation) empfehlen, dass Minderjährige maximal zehn Prozent der täglichen Kalorien über sogenannte freie Zucker aufnehmen sollen. Tatsächlich sind es jedoch 16,3 Prozent der täglichen Kalorien bei drei- bis 18-Jährigen. 

Dadurch haben die Kinder schon heute, am 12. August, bereits die empfohlene Jahreshöchstmenge an Zucker verzehrt (1). 

Was sind freie Zucker?

Freie Zucker umfassen Zuckerarten, die Hersteller oder Verbraucher den Lebensmitteln zusetzen, die aber auch in Honig, Sirupen, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtsäften enthalten sind. Von Natur aus in Früchten oder Milchprodukten vorkommender Zucker fällt nicht darunter (2). 

Wo kommt der viele Zucker her?

Mehr als 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen lassen sich zu viele Süßwaren, Knabberartikel und Limonaden schmecken. Leider ist das aus mehreren Gründen gesundheitlich problematisch. Erstens haben Heranwachsende einen höheren Nährstoffbedarf als Erwachsene. Dabei liefern zuckerhaltige Lebensmittel zwar viele Kalorien, aber wenig essentielle Nährstoffe. Zweitens prägen die Vorlieben für bestimmte Lebensmittel in jungen Jahren das Ernährungsverhalten im späteren Alter – oftmals lebenslang (3).  

Drittens kann zu viel Zucker nicht nur zu Karies, sondern auch zu Übergewicht führen. Oftmals verwächst sich der Babyspeck nicht und Diabetes mellitus Typ 2, Herz- und Gefäßerkrankungen, aber auch Gelenkerkrankungen können drohen (2). 

Überzuckerte Kinderlebensmittel

Foodwatch macht für die Überzuckerung Hersteller und Handel verantwortlich. "Natürlich ist es kein Problem, wenn Kinder mal Süßigkeiten essen", betonte Oliver Huizinga von der Organisation und kritisierte, dass "die Lebensmittelindustrie völlig ungehemmt fast ausschließlich Süßigkeiten, überzuckerte Getränke und anderes Junkfood an Kinder vermarktet". 

Daher sei der Ansatz von Julia Klöckner (Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft), die Lebensmittelindustrie freiwillig zu einer Zuckerreduktion zu bewegen, völlig unzureichend. Auch müsse sich Julia Klöckner für Werbebeschränkungen einsetzen, forderte Foodwatch. Demnach sollten nur noch ausgewogene Produkte an Kinder vermarktet werden dürfen (1). 

Weniger Zucker ist mehr

Gewöhnen Sie Ihre Sprösslinge erst gar nicht an eine hohe Zuckerzufuhr und den damit verbundenen Süßgeschmack. Limonaden können Sie durch Wasser, ungesüßte Tees oder Infused Water ersetzen. Um Kinderlebensmittel können Sie getrost einen weiten Bogen machen: Nach WHO-Kriterien sind von 281 untersuchten Kinderlebensmitteln 252 nicht ausgewogen (6). 

Zaubern Sie stattdessen doch diese Kindersnacks – vollwertig und garantiert keine Zuckerfalle!

Gesunde Kindersnacks

Top-Deals des Tages

Philips HD9350/90 Wasserkocher (2200 Watt, 1.7 Liter, Edelstahl)
VON AMAZON
Preis: 49,99 €
27,81 €
Läuft ab in:
Dampfglätter, Homever 1750W Dampfbürste mit Schnell-Heiz Heizelement und 2 Kleiderbügel, Einstellbarer Dampfdurchfluss, perfekt für Haushalt
VON AMAZON
47,99 €
Läuft ab in:
NUOLUX Kiefer Basis Fotohalters Stehen Memo-Clip - 16pcs
VON AMAZON
10,19 €
Läuft ab in:
Zu allen Top-Deals des Tages

Schreiben Sie einen Kommentar