Do it yourself

Lasagne selber machen

Von Maren Baumgarten
Aktualisiert am 28. Jan. 2020
© Pixabay
© Pixabay

Bolognese, Bechamelsauce, Nudeln und Käse geschichtet, ergeben eine köstliche Lasagne. EAT SMARTER zeigt Ihnen Step by Step, wie Sie den italienischen Dauerbrenner Zuhause ganz leicht selber machen können.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Welche Zutaten gehören in eine Lasagne?
  2. Lasagne selber machen – das sind die Vorteile
  3. Auf was ist bei der Zubereitung zu achten?
  4. Kann eine selbst gemachte Lasagne aufgewärmt werden?
  5. Unsere liebsten Lasagne-Rezepte
  6. Wissen zum Mitnehmen

Was gibt es Köstlicheres als eine blubbernde, duftende Lasagne? Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Bolognese- und Bechamelsaucen mit selbst gemachten Lasagneplatten schichten, dann mit Käse überbacken und erklären Ihnen, warum sich das Selbermachen lohnt!

Hier geht es zur selbst gemachten Lasagne:

Welche Zutaten gehören in eine Lasagne?

Bolognese

Eine richtig leckere Lasagne lebt von der Bolognesesauce, die in Italien auch Ragú alla bolognese bezeichnet wird. Diese besteht aus frischen Tomaten, weiterem Gemüse, Kräutern und Gewürzen sowie der wichtigsten Zutat, dem Hackfleisch. Hier empfehlen wir Rinderhackfleisch, denn es hat einen angenehm herben Geschmack und im Vergleich zu Gemischtem oder Schweinehack einen geringeren Fettgehalt. Zudem können Sie bei Rindfleisch immer Ihren Metzger fragen, woher das Fleisch stammt und so regionales Hackfleisch bevorzugen.

Bechamelsauce

Einigen guten Köchen graut es vor dem Selbermachen einer Bechamelsauce. Dabei besteht die klassische Sauce nur aus wenigen Zutaten. Butter, Mehl, Milch und Gewürzen. Die Sauce gibt der Lasagne eine cremige Konsistenz und ein buttriges Aroma.

Lasagneplatten

Die Nudeln geben der Lasagne die nötige Struktur, sodass sich diese gut schichten lässt. Zudem enthalten sie sättigenden Kohlenhydrate. Verwenden Sie für Ihre selbst gemachte Lasagne fertige Lasagneplatten, dann bestehen diese aus Hartweizengrieß und Wasser. Die Verwendung geht schnell, ist einfach und daher perfekt für Eilige sowie Kochanfänger. Mit etwas mehr Zeit können Sie die Lasagnenudeln auch selbst zubereiten. Ein Grundrezept finden Sie hier.

Käse

Was wäre eine Lasagne ohne Käse? Traditionell wird eine Lasagne mit Parmesan knusprig überbacken. Und dies ist auch gut so, denn der Käse enthält Spermidin, ein Stoff, den Wissenschaftler als Anti-Aging-Mittel und verjüngende Substanz erforschen. Wem der Käse jedoch zu streng ist, kann diesen durch Mozzarella ersetzen oder auch verschiedenen Käsesorten mischen.

Lasagne selber machen – das sind die Vorteile

Frei von Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen

In einer Lasagne aus dem Kühlregal können einige Zutaten enthalten sein, die definitiv nicht in eine Lasagne gehören, wie Verdickungsmittel, Speisegelatine oder Palmfett. Machen Sie Ihre Lasagne selbst, können Sie sich sicher sein, dass Ihr Nudelgericht frei von solchen Stoffen ist.

Sie bestimmen was rein kommt

Egal ob Käse, Gemüse, Fleisch oder Nudel – wenn Sie Lasagne selber machen, dann bestimmen Sie welche Sorte, welche Menge und vor allem woher die verwendeten Lebensmittel kommen.

Geht auch vegetarisch

Klassische Lasagne ist mit Hackfleisch, jedoch können Sie die Tomatensauce auch mit Linsen, Soja, Kichererbsen oder Gemüse zubereiten und eine leckere vegetarische Variante zubereiten.

Zeitmanagement

Erst mal klingt Lasagne selber machen sehr zeitaufwendig, jedoch können Sie auch viele Zubereitungsschritte verkürzen. Haben Sie nur wenig Zeit, dann verwenden Sie für die Bolognese stückige Tomaten aus der Dose oder einem Glas, fertige Lasagneplatten und schon geriebenen Käse. Bringen Sie viel Zeit und Muse mit, dann können Sie alles von den Nudeln bis hin zur Bechamelsauce selbst machen.

Gibt es auch Low Carb

Mit Zucchini anstelle der Lasagneplatten können Sie auch eine Low-Carb-Lasagne zubereiten. Lasagne selber machen hat somit ganz klar den Vorteil, dass Sie auch während einer Diät nicht auf den italienischen Klassiker verzichten müssen.

Auf was ist bei der Zubereitung zu achten?

  • Bereiten Sie die selbst gemachte Lasagne mit getrockneten Nudeln zu, dann sollten Sie bedenken, dass die Nudeln Flüssigkeit aufsaugen. Um eine trockene Lasagne zu vermeiden, halten Sie die Bolognesesauce lieber etwas flüssiger.
  • Um einen unangenehmen Mehlgeschmack bei der Bechamelsauce zu vermeiden, sollte die Sauce für mindestens fünf Minuten köcheln, eher länger.
  • Die Bechamelsauce sollte nicht angebrannt sein, daher die Sauce lieber mit etwas mehr Zeit und dafür bei kleiner bis mittlerer Hitze zubereiten. Einmal aufkochen sollte die Sauce jedoch, um einen schönen Glanz zu bekommen.
  • Um Klümpchen bei der Bechamelsauce zu vermeiden, gießen Sie die Mehlschwitze am besten mit erwärmter Milch an und verrühren diese mit einem Schneebesen.
  • Die fertige Lasagne lässt sich am besten in Stücke schneiden, wenn sie leicht abgekühlt ist.

Kann eine selbst gemachte Lasagne aufgewärmt werden?

Definitiv ja, manche behaupten sogar, dass das Pastagericht am nächsten Tag noch viel besser schmeckt, denn dann ist sie schön durchgezogen. Hierfür die Lasagne rasch abkühlen lassen und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Machen Sie die Lasagne erneut im Backofen warm, dann achten Sie darauf, dass ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist, sodass diese nicht austrocknet.

Somit eignet sich Lasagne als ideales Meal-Prep-Gericht. Übrigens können Sie eine Lasagne auch gut vorbereiten. Saucen, Nudeln und Käse in einer Auflaufform schichten, abdecken und im Kühlschrank für maximal einen Tag aufbewahren, dann ab in den Backofen und warm genießen.

Unsere Lieblingsrezepte:

Wissen zum Mitnehmen

Lasagne liebt fast jeder und dies zurecht, denn der italienische Ofenklassiker besteht Schicht für Schicht aus leckeren Zutaten, die Sie je nach Lust und Laune alle selbst zubereiten können.

Bei einer selbst gemachten Lasagne sind Sie der Chef und bestimmen ganz genau, welche Zutaten in Ihr Essen kommen. So ist Ihr Gericht nicht nur frei von Zusatzstoffen, sondern Sie können auch auf persönliche Vorlieben eingehen und eine Lasagne sogar während einer Low-Carb-Diät genießen.

Schreiben Sie einen Kommentar