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30 Tage Paleo-Ernährung Welche Lebensmittel gehören nicht in die Paleo-Diät?

Wer nach den Regeln der Steinzeiternährung leben möchte, sollte sich ein Grundprinzip merken: Finger weg von verarbeiteten Lebensmitteln!

Um die Paleoernährung auch wirklich durchzuziehen, hilft es, bestimmte Bereich im Supermarkt einfach zu überspringen, so wie zum Beispiel die Müsliabteilung, die Käsetheke, die Bäckerei und das Kühlregal mit den Milchprodukten.

Getreideprodukte – Nudeln, Brot und Co.

Weil die Steinzeitmenschen wohl kaum die Möglichkeit hatten, Getreide auf Feldern anzubauen, solltet ihr während der Paleo-Diät auf alle Arten von Getreideprodukten verzichten. Die Paleoanhänger sind der Meinung, dass Produkte aus Getreide hochgradig verarbeitet sind, und viele leicht verwertbare Kohlenhydrate enthalten, die dafür sorgen, dann unser Blutzuckerspiegel schnell ansteigt und danach wieder abfällt.

Diese Achterbahn kann bei einem Großteil der Menschen Müdigkeit und Energielosigkeit auslösen.

Natürlich ist das nicht ganz richtig, denn nicht alle Getreidesorten bestehen ausschließlich aus kurzkettigen Kohlenhydraten. Wer also partout nicht auf Kohlenhydrate verzichten möchte, sollte versuchen auf "gute" Kohlenhydrate, wie Roggen und Dinkel zurückzugreifen und Weißmehlprodukte zu vermeiden.

Der Richtigkeit halber, werde ich allerdings versuchen für die Zeit meiner Steinzeiternährung auf alle Getreidesorten zu verzichten.

Milchprodukte - Joghurt, Käse und Sahne

Während das tägliche Glas Vollmilch früher zu jedem Frühstück gehörte und sogar Süßigkeiten mit "der extra Portion Milch" beworben wurden, stehen Produkte von Kuh, Schaf oder Ziege heute immer mehr in der Kritik.

Denn viele Menschen vertragen keine Milchprodukte, da ihr Organismus nicht in der Lage ist, Laktose (Milchzucker) zu spalten. Außerdem können die in der Milch enthaltenen Wachstumshormone, die dafür sorgen sollen, dass das Kälbchen überdurchschnittlich schnell wächst, unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und sogar das Abnehmen verhindern.

Also heißt es für die Paleo-Diät: Bitte auf Quark, Käse, Milch und Kefir verzichten.

Hülsenfrüchte - Bohnen, Linsen etc.

Ich bin ein absoluter Fan von Hülsenfrüchten. Aber genau genauso wie bei den Getreidesorten sind Paleoänhänger auch bei den Hüselnfrüchten der Meinung, dass sie große Mengen an pflanzeneigenen Abwehrproteinen (Lektinen) und Phytaten enthalten, die die Aufnahme von wichtigen Mineralien verhindern.

Aus diesem Grund gehen "Paleoaner" davon aus, dass Hülsenfrüchte dem menschlichen Organismus mehr schaden, als gut tun und sollten somit während der Paleoernährung von eurem Teller verbannt werden.

Das gilt unter anderem für alle Sojaprodukte, Linsen, Erbsen, Erdnüsse sowie rote, schwarze und Kidney-Bohnen.

Ob ihr auf Hülsenfrüchte während der Steinzeitdiät verzichten möchtet, müsst ihr im Endeffekt selber entscheiden. Denn ohne Zweifel: Hülsenfrüchte sind gesund.

Künstliche Süßstoffe und Zucker

Absolut tabu! Nicht nur hochgradig verarbeitet, sondern auch bei starkem Konsum gesundheitsschädlich. Also bitte: Goodbye Zucker! Das gilt im Übrigen auch für Agavensirup, Softdrinks, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke (inklusive Fruchtschorlen).

Raffinierte Fette und Öle

Rapsöl, Distelöl, Sonnenblumenöl und Margarine sind tabu. Denn sie haben oft ein ungünstiges Fettsäurenverhältnis, oxidieren schnell und sind stark verarbeitet. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass ihr ausschließlich Öl in Glasflaschen kauft, da in Plastikverpackungen oft Weichmacher und andere Hilfsstoffe eingesetzt werden, die in das Öl übergehen können und unserem Körper schaden.

Mit diesen Do's und Don'ts bin ich in die 30-Tage Paleo-Challenge gestartet. Ich bin gespannt, welche neuen Erkenntnisse ich über meine eigene Ernährung, meinen Körper und mein Konsumverhalten machen kann.

Das Ergebnis der 30-Tage-Challenge gibts in meinem nächsten Blogpost! Ich wünsche euch eine fantastische Woche!

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